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Kirchheim2030 - Ortsentwicklung unserer Gemeinde

Grundidee
  • Verknüpfung der Gemeindeteile
  • Schaffung von Wohnraum
  • Grüne Hauptschlagader zwischen Kirchheim und Heimstetten
  • Ortspark mit Öffentlichen Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen, Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten und einer Fahrrad- und Fußwegachse

Wo stehen wir?
  • Wir sind eine Familiengemeinde mit Bedarf an Bildungs-, Betreuungs-, und öffentlichen Einrichtungen.
  • Wir sind eine Wohlfühlgemeinde mit Bedarf an Freizeit- und Erholungsraum.
  • Wir sind eine Gemeinde für alle, die Wohnraum für Ortsansässige, Familien und Senioren schafft.
  • Wir sind Kirchheim, Heimstetten und Hausen, die sich weiterentwickeln wollen

Wo soll‘s hingehen?
  • Neuer Wohnraum
  • Raum für Bildung und Betreuung, neues Rathaus
  • Ortspark und viel „Grün“
  • Abgestimmtes Verkehrskonzept
  • Mehr Lebensqualität

Das Gelände
  • Insgesamt 486 000 Quadratmeter zwischen den Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten

Bürgerbeteiligung stand am Anfang aller Planungen

Nach mehreren vergeblichen Versuchen, die Gemeindeentwicklung zwischen den Ortsteilen Kirchheim und Heimstetten voranzutreiben, wurde ein Bürgerbeteiligungsverfahren auf den Weg gebracht, um Ideen und Interessen der Bürger mit einzubeziehen. Ausgangspunkt waren drei Gemeinderatsklausuren 2008 und 2009, die die Rahmenbedingungen bzw. -ziele festlegten, die dann in einer öffentlichen Sitzung diskutiert und auch beschlossen wurden.

Erstmals im Herbst 2009 tagte das „Zukunftsforum Kirchheim“, in dem Bürger und Kommunalpolitiker gemeinsame Ideen für „Kirchheim 2030“ entwickelten. Im Nachgang erarbeitete ein Bürgerbeirat gemeinsam mit dem Planungsverband (PV) Äußerer Wirtschaftsraum München in mehreren Sitzungen Empfehlungen zur Planung und Gestaltung des Gebiets zwischen Kirchheim und Heimstetten. Der Gemeinderat beschloss schließlich im April 2010, unter Einbeziehung der Ergebnisse des Bürgerdialogs, sich dem Thema Ortserweiterung unter den veränderten, heutigen Bedingungen noch einmal neu zu stellen. So wurden die Grundzüge aufbauend auf die anvisierte Ortsentwicklung festgelegt und ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb ausgelobt.

Der Wettbewerb

Ziel des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs war es, ein tragfähiges Grundgerüst für die Ortserweiterung zwischen den Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten zu entwickeln. Für das etwa 96 Hektar große Gebiet wurde mit dem Sieger des Wettbewerbs, der Planungsgemeinschaft Zwischenräume, ein Masterplan erarbeitet, der die in offenen Beteiligungsforen eingebrachten Vorschläge miteinbezog und damit eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde für die nächsten Jahrzehnte sichern soll.


Vergleich Wettbewerb - Planung

Im Vergleich zum Wettbewerb konzentriert sich die Planung des Strukturkonzepts Kirchheim 2030 nun auf Flächen am und um den Ortspark, um Raum für zukünftige Entwicklungen zu lassen sowie Ressourcen und Fläche zu sparen. Außerdem soll das Gymnasium im Ort erhalten bleiben, hier ist ein Neubau mit Mehrfachturnhalle direkt am Ortspark geplant.

Auch die Wohnformen sind dem zentralen Ortsbereich angepasst. So sollen Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser im Verhältnis 49 / 51 gebaut werden. Zusätzlich wird durch den Umbau des Kirchheimer Eis, sowie neue Beschleunigungsspuren eine Verbesserung der Anbindung an die Staatsstraße angestrebt. Mit dem Verzicht auf weiteren Einzelhandel werden die bestehenden Ortskerne gestärkt.
  • Verknüpfung der beiden Gemeindeteile Kirchheim und Heimstetten
  • Schaffung von neuem Wohnraum um einen Ortspark mit öffentlichen Bildungs-, Kultur- und Verwaltungseinrichtungen, Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten
  • Verkehrslösungen sowie Fahrrad- und Fußwegachsen
  • Viel Grünfläche als Ausgleich zur Bebauung zur Verbesserung der Lebensqualität
Baustruktur Kirchheim 2030 (Zwischenräume Architekten und Stadtplaner GmbH)
Die Metropolregion München boomt und auch die Gemeinde Kirchheim bekommt die Folgen hoher Mieten und zu wenig Wohnraums zu spüren. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Gemeinde neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und beispielsweise Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser für Ortsansässige, Familien und Senioren schafft. Dabei kommt es auf eine ressourcenschonende Mischung der Wohnformen an, die in kleine überschaubare Wohnquartiere unterteilt und durch die unmittelbare Nachbarschaft zum neuen Ortspark eine hohe Lebensqualität bieten werden.

Wesentlich wird sein, ein Wohnumfeld zu schaffen, das den Ansprüchen aller Generationen gerecht wird und eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde forciert.

Planzahlen* auf einen Blick:
  • Wohnraum für Kirchheim-Heimstetten: 153.500 qm
  • Mehrfamilienhäuser: 75.900 qm
  • Einfamilienhäuser: 77.600 qm
  • Seniorenzentrum: 5.500 qm
  • Möglicher Einwohnerzuwachs: ca. 2.800 Bürger
*Bauland

Vorschlag für Entwicklungsschritte
1. Preisträger für Neubau Gymnasium (Illustration: Heinle, Wischer und Partner


Neben neuem Wohnraum und einem Ortspark sind auch verschiedene öffentliche und soziale Einrichtungen innerhalb der Ortserweiterung geplant. So sollen sowohl ein neues Gymnasium und mehrere Einrichtungen für Kinder den steigenden Bedarf an Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten für junge Eltern decken.
Geplant ist auch ein neues Rathaus – mit einem modernen Bürgersaal, der den Bürgern und Vereinen ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Ebenso wird mit dem neuen Gymnasium eine neue Mehrfachturnhalle errichtet, um den Schulen und Vereinen mehr Hallenzeiten zu ermöglichen und den Sport vor Ort zu fördern. Das bestehende Jugendzentrum wird schon vor der Ortsentwicklung um ein Kinderhaus ergänzt. Zudem wird direkt am Ortspark das Seniorenzentrum erweitert.

Neubau von:
  • Gymnasium
  • Mehrfachturnhalle beim Gymnasium
  • Rathaus mit Bürgersaal und Bücherei
  • Erweiterung Seniorenzentrum
  • Haus für Kinder
  • Kindertageseinrichtungen
Räterwiese

Der neue Ortspark ist als verbindendes Element konzipiert, der die verschiedenen Ortsteile durch ein begrüntes Fuß und Radwegenetz, ca. 25 Meter breite grüne Fugen, für wohnungsnahe Erholung und Bewegung zusammenwachsen lässt. 101.200 qm groß soll der neue Park werden, damit etwa 14 Fußballfeldern entsprechen und fünfmal so groß werden wie die Räterwiese. Grundidee dahinter ist, dass für jeden Quadratmeter Wohnbau ein Quadratmeter Grünfläche ausgewiesen wird und somit ein innergemeindliches Nah- und Erholungsgebiet im Grünen entsteht.

Planzahlen auf einen Blick:
  • 101.200 qm Park
  • 28.900 qm Grünverbindungen
  • 22.900 qm Lärmschutzflächen
gesamt 153.000 qm Grünflächen = gleich groß, wie Wohnbauland
Bisher war die Staatsstraße St2082 ein Symbol der Teilung der beiden Ortsteile Kirchheim und Heimstetten. Das soll im Rahmen der neuen Ortsentwicklung anders werden. Es wird eine enge Verknüpfung der Gemeindeteile mit fünf Fuß- und Radfahrwegen über die Staatsstraße hinweg geben, inklusive dem Bau von drei Brücken, um den Fuß- und Radverkehr sicherer und schneller zu machen. Die Verkehrsführung auf der Staatsstraße wird für alle Bürger durch einen Umbau am Kirchheimer Ei und neuen Beschleunigungsspuren deutlich verbessert. Um Durchgangsverkehr zu vermeiden, wird die Erschließung der neuen Wohngebiete von außen erfolgen und nicht über bestehende Wohnbereiche.

Auf einen Blick:
  • Verknüpfung der Gemeindeteile mit fünf Fuß- und Radfahrwegen
  • Umbau am „Kirchheimer Ei“ zur Verbesserung der Verkehrsführung
  • Erschließung der neuen Wohngebiete von aussen