Öffentliche Einrichtungen

Neubau verschiedener öffentlicher Einrichtungen

Neben neuem Wohnraum und einem Ortspark sind auch verschiedene öffentliche und soziale Einrichtungen innerhalb der Ortserweiterung geplant. So sollen sowohl ein neues Gymnasium und mehrere Einrichtungen für Kinder den steigenden Bedarf an Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten für junge Eltern decken.

Geplant ist auch ein neues Rathaus – mit einem modernen Bürgersaal, der den Bürgern und Vereinen ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Ebenso wird mit dem neuen Gymnasium eine neue Mehrfachturnhalle errichtet, um den Schulen und Vereinen mehr Hallenzeiten zu ermöglichen und den Sport vor Ort zu fördern. Das bestehende Jugendzentrum wird schon vor der Ortsentwicklung um ein Kinderhaus ergänzt. Zudem wird direkt am Ortspark das Seniorenzentrum erweitert.

Neubau von:

  • Gymnasium
  • Mehrfachturnhalle beim Gymnasium
  • Rathaus mit Bürgersaal und Bücherei
  • Erweiterung Seniorenzentrum
  • Haus für Kinder
  • Kindertageseinrichtungen

Gymnasium

Spitzenpädagogik am Ort erhalten

Aktueller Stand Gymnasium

Für die Schulfamilie wollen wir eine moderne, funktionale Schule mit Turnhalle und Sportanlagen bauen, in der sich das qualitativ hochwertige pädagogische Konzept nachhaltig umsetzen lässt. Die Schule wird den Raum bieten, den die dort lernenden Schülerinnen und Schüler und die dort lehrenden Lehrerinnen und Lehrer im täglichen Unterricht brauchen. Darüber besteht im Zweckverband große Einigkeit. Selbstverständlich wird die Schule nach wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gebaut. Vorgabe ist das Raum-, Material- und Ausstattungskonzept. Wir haben die Kosten im Blick, der Erhalt des pädagogischen Konzepts ist für uns jedoch entscheidend.

Die Baufeldvorbereitungen für das neue Gymnasium beginnen Ende Juli / Anfang August 2019. Genauso auch beim Rathaus. Dabei werden die Bodenschichten in Teilen sehr sorgfältig abgetragen, um die Anforderungen der Archäologie zu erfüllen. Zudem ist das Ziel beim „Wäldchen“ unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bringen: die Funktion der Freiflächen, der gruppenweise Teilerhalt des Wäldchens und die Anforderungen der Schulfamilie. Der frühzeitige Beginn der Vorbereitungsarbeiten ist erforderlich, damit wir 2020 termingerecht mit den Bauarbeiten starten können. Zum Schuljahresbeginn 2022 ist die Eröffnung geplant.

Das Gymnasium auf einen Blick:

  • Das Gymnasium bleibt am Ort – durch Kirchheim 2030 erhält die Gemeinde alle Flächen für den Neubau.
  • Viel Platz für heute und morgen: Alle notwendigen Fach- und Arbeitsräume sowie eine Mensa zur Versorgung aller Schüler. Eine Aula als Versammlungs- und Veranstaltungsort für die Schulfamilie.
  • Architektur und Nutzung schafft Identifikation – gesundes Lernen in grüner Umgebung direkt am Ortspark. Moderne Pädagogik auf Top-Niveau wird so dauerhaft sichergestellt.
  • Neubau ist nach umfangreichen Studien wirtschaftlicher als Sanierung. Die Finanzierung ist über den Zweckverband mit drei Gemeinden, den Landkreis sowie die Regie-rung von Oberbayern gesichert.
Wohnen Plan Kirchheim2030
Model und Visualisierung

Neubau wirtschaftlicher

Nach dem Auftreten teils erheblicher und gefährlicher Mängel an den alten Gebäuden wurde eine mögliche Sanierung durch verschiedene Planungsbüros untersucht. Im Zuge dieser detaillierten Gutachten hat sich herausgestellt, dass es deutlich wirtschaftlicher ist, das Gymnasium neu zu bauen. Der Träger der Schule, der Zweckverband aus den Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim sowie dem Landkreis München hat daraufhin einstimmig einen Neubau befürwortet.

Der Neubau des Gymnasiums soll als attraktiver Lern- und Lebensraum für die Schüler verwirklicht werden, der das preisgekrönte moderne pädagogische Konzept der Schule berücksichtigt.

Ebenso wird mit dem neuen Gymnasium eine neue Mehrfachturnhalle errichtet, um den Schulen und Vereinen mehr Hallenzeiten zu ermöglichen und den Sport vor Ort zu fördern. Den idealen Standort direkt am Ortspark erhält die Gemeinde Kirchheim nur über das Strukturkonzept Kirchheim 2030. 

Die Position der Schulfamilie

„... Aktuell besuchen fast 1300 Schülerinnen und Schüler die Schule. Ausgelegt ist das Gymnasium auf 800 Schülerinnen und Schüler. Mit den nachträglichen Erweiterungsbauten stehen Klassenzimmer für ca. 1200 Kinder und Jugendliche zur Verfügung ... Sollte der Neubau der Schule nicht sofort und ohne weitere Verzögerung angegangen werden, bedeutet dies konkret, dass ihre Kinder in einem viel zu engen Schulgebäude ggf. mit zusätzlichen Containern unterrichtet werden müssen ... Nach jahrelangen Planungen wurde mit einstimmigem Beschluss des Zweckverbandes Staatliche Schulen im Osten ein Neubau inklusive Mensa und Vierfach-Turnhalle verabschiedet ... Gebaut wird das neue Gymnasium unter obigen Bedingungen allerdings nur, wenn die Mehrheit der Kirchheimer am 24. September 2017 der Planung zu Kirchheim 2030 grundsätzlich zustimmt ... Sollten die Bürger die Planung zur neuen Ortsmitte am 24. September 2017 mehrheitlich ablehnen, so müssen alle bisherigen Planungen ad acta gelegt werden ... Nach bisher acht Jahren (!) Planungsarbeit ... würde diese weitere Verzögerung um drei Jahre die Situation unserer Schülerinnen und Schüler in der nicht mehr sanierungsfähigen und bis dahin völlig überfüllten Schule noch unzumutbarer machen. ...

Ihr(e) Elternbeirat, Schülermitverantwortung, Personalrat und Schulleitung des Gymnasiums Kirchheim“

Auszug aus einem Rundschreiben zur Situation des Gymnasiums.
Das vollständige Schreiben steht Ihnen im Downloadbereich der Website zur Verfügung.
Model des Gymnasiums Kirchheim2030
1. Preis: Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten, Berlin und UKL Landschaftsarchitekten, Dresden

Rathaus

Idealer Standort im Ortspark

Heutige Situation

Die Kirchheimer Gemeindeverwaltung ist heute auf fünf Standorte in den Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten verteilt. Das Rathaus und der Bürgerservice befinden sich an zwei Standorten in Kirchheim. Das Planungs- und Bauwesen sowie Umwelt, Energie und Abfallwirtschaft liegen in Heimstetten, das Archiv ist aktuell am Bauhof in der Florianstraße untergebracht. An allen Standorten ist die Raumsituation sehr beengt. Zudem sorgt die Verteilung auf fünf Standorte intern für Effizienzverluste und ist für die Bürger ausgesprochen unkomfortabel und nicht barrierefrei.

Das neue Rathaus soll ein Gebäude mit Identifikationscharakter für die Bürger aller Gemeindeteile werden. Der eine Standort für die gesamte Gemeindeverwaltung im neuen Ortspark an einer Verbindungsstelle zwischen Kirchheim und Heimstetten wird das noch einmal betonen. Gleichzeitig wird um das Rathaus herum keine künstliche neue Mitte geschaffen, sondern eine attraktive Verbindung zwischen den Ge-meindeteilen. Dadurch, sowie durch den Verzicht auf neuen Einzelhandel werden die bestehenden Ortskerne gestärkt. Alle Verwaltungsräume werden vollständig barrierefrei und bürgerfreundlich zugänglich sein.

Wohnen Plan Kirchheim2030

Das Rathaus auf einen Blick

  • Die Situierung an einer historischen Wegeführung mit Zugang zu den Naturräumen des Ortsparks und die offene Gebäudeform symbolisiert und unterstützt die Verbindung der beiden Gemeindeteile.
  • Das zwei- bis viergeschossige Gebäude passt sich optimal der umgebenden Bebauung an und schafft einen Baukörper mit hohem Identifikationswert für alle Bürger. Die hohe Raum- und Gebäudequalität erlaubt eine optimale Kunden- und Arbeitsprozesssteuerung.
  • Mit Kirchheim 2030 erhält die Gemeinde alle notwendigen Flächen für das Gebäudeensemble aus Rathaus, Bürgersaal und Haus für Kinder.
Model des Gymnasiums Kirchheim2030
Modell – Rathaus mit Bürgersaal