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Ihre Fragen - unsere Antworten.

gestellt am 28.03.2017
Die jetzt geplante Bebauung entspricht nicht den Vorgaben des städtebaulichen Realisierungs-wettbewerbs in 2010. Die Zustimmung zur Formulierung der Wettbewerbsaufgabe bezüglich der Wohnformen war ungeteilt (23:0). Die Bürger wollten den Charakter der Gemeinde erhalten. Angelehnt an die jetzige Bebauung heißt das: 60% verdichteter Einfamilienhausbau, 20% mehrgeschossiger Wohnungsbau und 20% variabel. Link (s. „Zu 6. Wohnquartiere“): http://zukunft-kirchheim.de/0 Die revidierte Planung entspricht auch nicht dem, was sich Zuzügler wünschen. Abzulesen ist dieses in der Wanderungsmotivuntersuchung der Stadt München. Der drittwichtigste angegebene Grund für den Umzug von München ins Umland ist der eigene Garten, gleich nach Vergrößerung des Haushalts. Die Bedeutung des eigenen Gartens hat gegenüber der ersten Befragung von 2001 sogar noch zugenommen. Die Rückkehr an den Heimatort ist nahezu bedeutungslos (Platz 13). Link (s. S.59 des Downloads „Wanderungsmotivuntersuchung II“): http://zukunft-kirchheim.de/1
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gestellt am 28.03.2017
Wie kommt die jetzige Größe des Ortsparks zustande?
Der Ortspark ist zwischen der Cantate-Kirche in Kirchheim bis fast zur Silva-Grundschule und dem Räter-Zentrum in Heimstetten aufgespannt und soll so der Verbindungs- und Begegnungsort für die beiden Ortsteile Kirchheim und Heimstetten sein. Deshalb verläuft hier nicht nur die Fußgänger- und Fahrradmagistrale, es sind auch wichtige öffentliche Gebäude für die Bewohner aus beiden Ortsteilen angelagert. Seine Breite mit in der Regel mindestens 80m ermöglicht ein entspanntes Erleben des Grünraums.

gestellt am 24.03.2017
Sind denn alle Grundstücke die im erweiterten Umfang der Planung (ggüber dem ursprünglichen Umfang aus den 80er Jahren) liegen bereits in der Hand der Gemeinde, so dass diese Flächen für Mietwohnungsbau und Sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stehen können?
Nur ein Teil der Flächen (rund 1/3) im Strukturkonzept Kirchheim 2030 gehört der Gemeinde. Diese werden vor allem für den Bau der öffentlichen Einrichtungen, z.B. das neue Gymnasium, das Haus für Kinder oder das neue Rathaus, benötigt. Die anderen Grundstücke gehören drei Bauträgern und Privateigentümern. Diese wollen dort sowohl Ein- als auch Mehrfamilienhäuser errichten. Also auch Mietwohnungsbau. Der Kirchheimer Gemeinderat hat sich zudem bereits für geförderten Wohnraum und ein Ortsansässigen-Modell ausgesprochen und wird über diese Instrumente auch preisgünstigen Wohnraum schaffen ohne selbst Eigentümer weiterer Flächen zu sein. Insgesamt rechnen wir derzeit mit etwa 900 Wohnungen sowie 330 Eigenheimen, die bis 2030 schrittweise, also städtebaulich verträglich, gebaut werden.

gestellt am 23.03.2017
Ist geförderter Wohnbau in der Planung vorgesehen?
Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich dafür ausgesprochen, dass es im Zuge der Ortsentwicklung auch geförderten Wohnraum geben soll. Im Strukturkonzept sind der Anteil und die Lage der geförderten Wohnungen nicht festgesetzt, dies wird mit den städtebaulichen Verträgen zwischen Gemeinde und Eigentümern konkretisiert. Der Schwerpunkt wird auf Wohnungen für Ortsansässige nach dem bisher praktizierten gemeindlichen Vergabemodell (Zugspitzstraße, Caramanicostraße) liegen.

gestellt am 22.03.2017
Sie schreiben, der Bedarf für Wohnraum habe sich seit der Wettbewerbsdurchführung im Münchner Umland ganz erheblich verändert. Woran machen Sie dieses fest? In der Statistik "Wohnträume der Deutschen - Beliebteste Haus- und Wohnungstypen 2015" liegt das Einfamilienhaus weit vorn. Die Wegzugsgründe aus München sind im Vergleich 2001 zu 2011 ziemlich stabil. Es wird weniger Wert auf Status (bessere Wohngegend 6 Prozentpunkte weniger) und mehr Wert auf den eigenen Garten gelegt (2 Prozentpunkte mehr). Ferner zeigt die Preisentwicklung eine anhaltend hohe Nachfrage. Was Sie schreiben, scheint nach den mir vorliegenden Informationen mehr eine in Zweifel zu ziehende Behauptung als eine Feststellung zu sein.
Die Metropolregion München boomt und auch die Gemeinde Kirchheim bekommt die Folgen hoher Mieten und zu wenig Wohnraums zu spüren. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Gemeinde neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und beispielsweise Ein- und Mehrfamilienhäuser für Ortsansässige, Familien und Senioren schafft. Dabei kommt es auf eine ressourcenschonende Mischung der Wohnformen an, die in kleine überschaubare Wohnquartiere unterteilt und durch die unmittelbare Nachbarschaft zum neuen Ortspark eine hohe Lebensqualität bieten werden. Natürlich ist es der Traum aller, ein Einfamilienhaus mit großem Grundstück zu besitzen, doch besonders in der Metropolregion München fehlt es vor allem an bezahlbarem Wohnraum für Familien mit Durchschnittseinkommen, Senioren und junge Paare bzw. Singles. Die Studie der Interhyp Baufinanzierung auf die Sie sich beziehen, besagt zwar, dass 29 % der 2100 Befragten ein Einfamilienhaus bevorzugen würden. Dies sind aber 6% weniger als noch 2013, hier kann also durchaus ein negativer Trend festgestellt werden. Darüber hinaus hat das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) im Jahr 2015 den künftigen Bedarf an Wohnungen für Deutschland insgesamt und für alle Landkreise untersucht und kommt zu dem Schluss, dass derzeit in Deutschland deutlich zu wenige Wohnungen gebaut werden. Das Institut schreibt als Fazit, „dass auch in der Metropolregion München mehr Wohnungsbau erforderlich ist“ und das in ganz Deutschland gemessen am Bedarf etwa 20.000 Wohnungen mehr pro Jahr bis 2020 errichtet werden müssten. Im Wohnbauatlas für München und Region des Referates für Stadtplanung und Bauordnung, Stadtentwicklungsplanung – Bevölkerung, Wohnungsmarkt und Stadtökonomie der Landeshauptstadt wird für den Landkreis München der relative jährliche Bedarf an zusätzlichem Wohnraum für den Zeitraum 2015 – 2020 im Vergleich zu den tatsächlichen Baufertigstellungen in den Jahren 2010 – 2014 ausgewiesen. Um annährend den Bedarf an Wohnungen im Landkreis München abdecken zu können, ist eine 150%ige jährliche Steigerung bis 2020 nötig. Mit dem Strukturkonzept Kirchheim 2030, das auch geförderten Wohnungsbau und ein Einheimischenmodell enthalten soll, wird die Gemeinde für viele Mitbürger preisgünstigen bzw. überhaupt Wohnraum zur Verfügung stellen können. Dieser wird städtebaulich sehr verträglich stufenweise entwickelt.

gestellt am 27.02.2017
Wozu brauchen wir denn eigentlich Sozialwohnungen in der neuen Ortsmitte? 1. verstärken diese die Segregation 2. kann die Gemeinde dann auch nicht entscheiden, wer eine Wohnung bekommt. Bezahlbarer Wohnraum für Kirchheimer bleibt also weiterhin eine Illusion!
Vielen Dank für Ihre Nachricht vom 27. Februar 2017. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für das Strukturkonzept Kirchheim 2030 interessieren. Die Metropolregion München boomt und auch die Gemeinde Kirchheim bekommt die Folgen hoher Mieten und zu wenig Wohnraums zu spüren. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Gemeinde neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und beispielsweise Ein- und Mehrfamilienhäuser für Ortsansässige, Familien und Senioren schafft. Dabei kommt es auf eine ressourcenschonende Mischung der Wohnformen an, die in kleine überschaubare Wohnquartiere unterteilt und durch die unmittelbare Nachbarschaft zum neuen Ortspark eine hohe Lebensqualität bieten werden. Wir haben in diesem Zusammenhang auch Haushaltsbefragungen in Kirchheim durchgeführt, um den möglichen Bedarf nach Wohnraum besser einschätzen zu können. Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich dafür ausgesprochen, dass es im Zuge der Ortsentwicklung auch geförderten Wohnraum geben soll. Im Strukturkonzept sind der Anteil und die Lage der geförderten Wohnungen nicht festgesetzt, dies wird mit den städtebaulichen Verträgen zwischen Gemeinde und Eigentümern konkretisiert. Der Schwerpunkt wird auf Wohnungen für Ortsansässige nach dem bisher praktizierten gemeindlichen Vergabemodell (Zugspitzstraße, Caramanicostraße) liegen. Das gesamte Projekt Kirchheim 2030 ist auf rund 15 Jahre angelegt und in verschiedene Stufen aufgeteilt, um ggf. auch auf unterschiedliche Bedarfe mit der Zeit reagieren zu können. Geförderter Wohnraum wird zu bezahlbarem Wohnraum für Ortsansässige führen. Mit dem Strukturkonzept versuchen wir, jeglicher „Segregation“ entgegen zu wirken. So schafft Wohnen am Park hochwertige Lagen genauso wie eben geförderte Standorte in selber Umgebung. Dadurch entstehen durchmischte Quartiere zum Wohlfühlen. Wir hoffen, dass wir Ihnen inhaltlich weiterhelfen konnten und stehen natürlich für weitere Fragen jederzeit zur Verfügung. Kommen Sie doch mit Ihren Themen gerne am 15. März um 19:30 Uhr in den Gasthof Eberle - zum Stammtisch zum Strukturkonzept Kirchheim 2030!

gestellt am 10.02.2017
Auf der Informationsveranstaltung zum Neubau Gymnasium wurde am Ende der Veranstaltung noch über die Kostenentwicklung sowie die Kostenverteilung zwischen den Gemeinden diskutiert. In der Zeitung wurde der Neubau mit anderen Gymnasien verglichen. Wo bekomme ich dazu weitere Informationen?
Der Zweckverband hat die wichtigsten Fragen in einem Dokument zusammengestellt, dass Sie in unserem Downloadbereich finden. Hier können Sie sich schon einmal informieren. Weitere Informationen erhalten Sie dann auf dieser Website, sobald Sie vom Zweckverband bzw. dem Landratsamt zusammengestellt worden sind. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Einfach regelmäßig reinschauen.

gestellt am 07.02.2017
Immer wieder hört man, dass die Planung aus Gründen der Finanzierbarkeit geändert werden musste. Die Kosten pro Neubürger für Kinderbetreuung, Schulen, Rathaus, Infrastruktur etc. fallen pro Kopf an. Diese Kosten holt sich die Gemeinde aus dem Planungsgewinn bei den Grundstücken. Sicher, bei einem Grundstück, das fünfstöckig bebaut werden darf, ist der Erlös pro Quadratmeter höher als bei einem Reihenhausgrundstück. Aber nicht proportional. Wie kann sich die Finanzierbarkeit verbessern, wenn man die gleiche Zahl an Neubürgern auf der Hälfte der Fläche unterbringt? Wird es einen Finanzierbarkeitsvergleich beider Varianten geben?
Vielen Dank für Ihr Interesse am Strukturkonzept 2030 der Gemeinde Kirchheim bei München. Wir sind uns leider nicht ganz sicher, ob wir Ihre Frage richtig verstanden haben. Bitte melden Sie sich gerne noch einmal, sollte unsere Antwort noch nicht zufriedenstellend für Sie sein. Zunächst einmal dürfen wir richtig stellen, dass die Planungen zum Strukturkonzept Kirchheim 2030 nicht aus Gründen der Finanzierbarkeit angepasst wurden, sondern weil sich der Bedarf für Wohnraum seit der Wettbewerbsdurchführung im Münchner Umland ganz erheblich verändert hat – auch in der Gemeinde Kirchheim. Zudem war es der Mehrheit im Gemeinderat wichtig, dass zukünftige Generationen noch Flächen zur Entwicklung ihrer Heimatgemeinde zu Verfügung haben. In Folge kam es zur Reduzierung des Umgriffs der Planungen, also zu einer Reduzierung des Flächenverbrauchs durch Kirchheim 2030. Nicht zuletzt kam es zu Anpassungen im Konzept auch wegen aktueller Planungen zu Gymnasium oder Staatsstraße, die einzubeziehen waren. Ziel der Gemeinde ist es, im Rahmen der Vertragsverhandlungen mit den Grundstückseigentümern, eine Kostendeckung für die kausalen Folgelasten der Gemeinde zu erreichen. Diese Verhandlungen laufen, sind aber noch nicht abgeschlossen. Eine Verbesserung dieses Ziels (Kostendeckung) würde einen unzulässigen Planungsgewinn bedeuten, der mit dem im Grundgesetz verankerten Schutz des Eigentums nicht zu vereinbaren wäre. Dies wird von der Gemeinde auch nicht angestrebt. Ein Finanzierbarkeitsvergleich ist daher nicht erforderlich. Übrigens: Der größte Grundstückseigentümer im neuen Umgriff wird die Gemeinde selbst sein… Die Infrastruktur, also die Erschließung der neuen Wohngebiete, ist ohnehin grundsätzlich von den Eigentümern zu bezahlen.

gestellt am 28.11.2016
Am 24. November 2016 wurde das Konzept Kirchheim 2030 ausführlich öffentlich vorgestellt. Wie kann ich mich jetzt weiter über das Projekt informieren?
Sie haben die Auswahl: informieren Sie sich gerne weiter über diese Website. Hier stellen wir stets aktuell Informationen ein. Sie können uns aber auch direkt ansprechen - unter 089-90909-3012 oder unter info@kirchheim2030.de beantworten wir gerne Ihre Fragen.
Nicht zuletzt wird es 2017 aber auch eine Reihe von Veranstaltungen geben. Sobald diese feststehen, werden wir das natürlich bekanntgeben. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

gestellt am 23.11.2016
Warum hat es denn bis zum 4. Oktober 2016 gedauert, bis es ein Konzept für das Areal zwischen den Ortsteilen Kirchheim und Heimstetten geben konnte?
Diese Frage zu beantworten wäre abendfüllend. Kurz: Es gab schon eine ganze Reihe von Konzepten für dieses Areal. Sie sind bis heute aber alle v.a. durch neue Mehrheiten nach Wahlen im Gemeinderat gescheitert. Seit 1972! Mit dem fast einstimmigen Beschluss am 4. Oktober 2016 für ein wirklich überzeugendes Konzept besteht 4 Jahre vor der nächsten Kommunalwahl die Chance, endlich ein Konzept zu realisieren. Warum dies notwendig ist, lesen Sie auf dieser Website. Zudem können Sie im Sommer 2017 endlich einmal unmittelbar über dieses Konzept abstimmen – und müssen nicht den Umweg über die Kommunalwahl gehen.



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