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Ihre Fragen - unsere Antworten.

gestellt am 06.08.2017
Wieso soll das Gymnasium, was jetzt erst für viel Geld Renoviert würde. Und ein neuer Anbau da ist Bitteschön einfach abgerissen werden und neu gebaut werden??? Verstehe ich nicht und da bin ich auch dagegen - Anbau auch gegenüber wäre denkbar aber doch nicht bestehendes abreissen, die Schüler werden ja wohl in der Lage sein da mal rüber zu gehen für bestimmte Sachen ist ja nicht weit weg,
Vielen Dank für Ihre Frage, auch wenn Sie diese leider anonym eingereicht haben. Wir würden Ihnen gerne auch persönlich antworten. Der Neubau hat schon eine lange Geschichte. Nach erheblichen anfänglichen Mängeln wurde eine mögliche Sanierung durch verschiedene Planungsbüros untersucht. Im Zuge detaillierter Gutachten hat sich herausgestellt, dass es deutlich wirtschaftlicher ist, das Gymnasium neu zu bauen. Seit 2009 besteht Sanierungsbedarf. Die Fassade müsste komplett erneuert werden, eine energetische Sanierung wäre fällig. Ins Gebäude und in die Turnhalle tritt Wasser ein, der Brandschutz muss ertüchtigt, die gesamte Elektrik ausgetauscht und die Lüftungs- und Heizungsanlage erneuert werden. Übrig bliebe nur ein Gerippe. Ein erheblicher Teil der notwendigen Kosten fällt zudem durch Erweiterungen an, weil die jetzigen Einrichtungen zu klein sind: Etwa die Turnhalle und die Mensa, Fachräume für Kunst, Musik, Biologie und Chemie sind mit der Schülerzahl nicht mitgewachsen. Es fehlen Freiflächen und Parkplätze. Es sind zu viele Mängel, so dass die Kosten für eine Sanierung und Erweiterung im Vergleich zu einem Neubau unverhältnismäßig wären. Mit einem Anbau wäre es also leider nicht getan. Bitte schauen Sie sich gerne auch die Unterlagen dazu im download-Bereich an. Dort finden Sie die ausführliche Präsentation zum Thema Gymnasium. Der Zweckverband als Träger des Gymnasiums hat zudem die wichtigsten Fragen in einem Dokument zusammengestellt, dass Sie ebenfalls dort finden.

gestellt am 03.08.2017
Es ist mit grosser Wahrscheinlichkeit abzusehen, dss eine Ampellösung für ds "Ei" nicht die Lösung ist. Bei den Staus die jetzt (abgesehen von der Sommerferienzeit) entstehen, werden diese noch weit über die Ampelanlage im Gewerbegebiet hinaus gehen. Die Tunnellösung ist zwar auch noch machbar, aber die einzige langfristige Lösung ist eine Umgehungsstrasse die am besten bereits vor Hausen direkt zur Autobahn führt. Ist darüber mit der Landesregierung diskutiert worden?
Zu den verschiedenen Lösungsansätzen am Kirchheimer Ei wurde eine Untersuchung erstellt, die Sie im download-Bereich dieser Website finden. Auf S.33 sind die jeweiligen Vor- und Nachteile zusammengestellt. Mit dem Umbau des Kirchheimer Eies wird die Leistungsfähigkeit der Kreuzung erhöht werden, also insbesondere die Zu- und Abflüsse Moosweg. Diese Leistungsfähigkeit verbessert sich von Kategorie F (schlechteste Bewertung) auf Kategorie C (drittbeste Bewertung). Das haben wir auch in der Simulation gezeigt, die Sie sich ebenfalls gerne im Blog & Video-Bereich noch einmal ansehen können. Die Verkehrsmengen in der Simulation enthalten die Prognose 2030 und den Planfall mit Ortsentwicklung und liegen höher als im Bestand. Dass die Fahrzeuge auf der Staatsstraße abfließen können, war Grundlage für die Bemessung des Knotenpunkts. Mit seiner höheren Anzahl an Fahrstreifen gegenüber dem Bestand können mehr Fahrzeuge in einer Stunde abgefertigt werden. Die Wartezeit wird eine Grünphase in den meisten Fällen nicht übersteigen, so dass es zu keinem relevanten stetig wachsendem Rückstau kommt. Im Rahmen des aktuellen Verkehrsgutachten wurden auch verschiedene Varianten von Umgehungsstraßen untersucht. Diese Untersuchungen finden Sie in den Präsentationen zu den beiden Verkehrsabenden ebenfalls im download-Bereich. Leider bringen alle Varianten keine bis kaum Entlastung für Kirchheim, sondern v.a. für die Nachbarorte bzw. die ganze Region östlich von Kirchheim. Auf Grundlage der jetzt erhobenen Zahlen und Modellrechnungen treten wir in Gespräche mit Landkreis, Region und Freistaat ein. Eine Lösung an dieser Stelle kann also durchaus noch kommen, sie muss dann aber von denjenigen bezahlt werden, die davon in erster Linie profitieren. Ergänzen dürfen wir, dass wir die Verkehrsentwicklungen stetig weiterbeobachten und wo notwendig auch weiter gegensteuern.

gestellt am 02.08.2017
Grundsätzlich kann ich die Argumentation nachvollziehen, dass man den bestehenden Ortszentren keine neue Konkurrenz machen möchte. Trotzdem bin ich der Meinung, dass der neue Ortspark etwas Gastronomie schon vertragen könnte. Als Zuzügler aus München bin ich sehr verwundert, dass es hier weit und breit keinen Biergarten gibt, der den Namen verdient. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen.
An der konkreten Ausgestaltung des Ortsparks werden die Bürger weiter beteiligt werden. Nach einer ersten Werkstatt im Rahmen des Bürgerdialogs im Mai 2017 wird die beauftragte Landschaftsarchitektin ein Parkleitbild und v.a. einen Gestaltungsleitfaden vorlegen. Diesen gilt es dann von Seiten der Bürger und des Gemeinderates mit Leben zu füllen. Ein Café im Ortspark selbst ist bisher tatsächlich nicht vorgesehen, möglicherweise könnte etwas ähnliches am Rathaus entstehen. Wir nehmen Ihre Anregung gerne auf, erlauben Sie uns aber, Sie bis dahin schon einmal auf die vielen guten und auch mit Terrassen oder Gärten ausgestatteten gastronomischen Betriebe unserer Gemeinde zu verweisen. Es wird Ihnen dort sicher schmecken.

gestellt am 02.08.2017
Die Argumentation zur geplanten Ampelregelung am "Kirchheimer Ei" kann ich nicht nachvollziehen. Selbst bei dem aktuell noch nahezu freien Durchfluss des Verkehrs auf der Münchner Straße zu Hauptverkehrszeiten staut sich der Verkehr oft bis vor Kirchheim. Mit zusätzlichen Rotphasen wird sich der Stau völlig absehbar extrem verlängern und dazu führen, dass vermehrt z.B. über den Ortskern von Kirchheim ausgewichen wird. War denn z.B. ein klassischer Kreisverkehr keine denkbare Option? Als Anwohner am Heimstettener Moosweg wäre ich sogar ein Profiteur der Ampelregelung. Nur ist es so, dass der Moosweg schon heute als Ausweichstrecke aus den südlichen Gemeinden für die A99 verwendet wird und ein verbesserter Durchfluss noch mehr Verkehr anziehen wird. Hier wären Geschwindigkeitskontrollen erst mal eine sinnvolle Maßnahme.
Mit dem Umbau des Kirchheimer Eies wird die Leistungsfähigkeit der Kreuzung erhöht werden, also insbesondere die Zu- und Abflüsse Moosweg. Diese Leistungsfähigkeit verbessert sich von Kategorie F (schlechteste Bewertung) auf Kategorie C (drittbeste Bewertung). Das haben wir auch in der Simulation gezeigt, die Sie sich auch gerne auf der Website noch einmal ansehen können. Die Verkehrsmengen in der Simulation enthalten die Prognose 2030 und den Planfall mit Ortsentwicklung und liegen höher als im Bestand. Dass die Fahrzeuge auf der Staatsstraße abfließen können, war Grundlage für die Bemessung des Knotenpunkts. Mit seiner höheren Anzahl an Fahrstreifen gegenüber dem Bestand können mehr Fahrzeuge in einer Stunde abgefertigt werden. Die Wartezeit wird eine Grünphase in den meisten Fällen nicht übersteigen, so dass es zu keinem relevanten stetig wachsendem Rückstau kommt. Ihre Befürchtung, dass es aufgrund der Ampellösung zu längeren Staus und damit zu Ausweichverkehr kommen wird, teilen wir daher nicht. Der Freigabezeitanteil wird für die Verkehrsströme aus Westen und Osten aufgrund der hohen Verkehrsmenge am größten sein. Die deutliche Verbesserung (hinsichtlich der Wartezeit) für die Zu- und Abflüsse Moosweg tritt bereits durch ein gesichertes Zeitfenster während eines Umlaufes ein. Ein Kreisverkehr war natürlich auch eine Option. Wir haben dazu eine Untersuchung erstellen lassen, die Sie im download-Bereich finden. Dort können Sie die Vor- und Nachteile auf S.33 zusammengefasst finden. Ergänzen dürfen wir aber, dass wir ohnehin – aufgrund der bestehenden Durchgangsverkehre – eine ganze Reihe an Verkehrsberuhigenden Maßnahmen planen und z.T. schon umgesetzt haben. Wir werden hier Verkehrsentwicklungen stetig weiterbeobachten und wo notwendig auch weiter gegensteuern. Dazu gehören Kontrollen (Kirchheim ist seit kurzem Mitglied der kommunalen Verkehrsüberwachung) genauso wie bauliche Maßnahmen.

gestellt am 26.07.2017
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich Erstaunen habe ich festgestellt, dass mal die Bürger befragt werden sollen. Sonst wird immer etwas von den etablierten Parteien durchgedrückt.

Zum Thema:

Ich bin strikt gegen jegliche Bebauung, wie auch immer die aussehen mag. Kirchheim ist schon jetzt eine der hässlichsten Gemeinden im Landkreis. Kaum Bäume und Parks, nur Demos-Betonhäuser und dazwischen Ghetto-Architektur (Am Brunnen, Räterzentrum). Wie wäre es mal, das ganze Areal mit Bäumen vollzupflanzen und einen grossen Park anzulegen?
Warum sollen sich wieder Architeken, Bauträger und Landbauern gesund stoßen?
Also weg mit den 2 Brücken (die ägern mich schon seit 40 Jahren! Danke, Herr Schuster!) und einen Gründeckel über die Staatsstrasse!
Besten Dank für Ihre Mail auf kirchheim2030.de und Ihr Interesse am Strukturkonzept der Gemeinde Kirchheim. Trotz der großen, überfraktionellen Zustimmung im Gemeinderat zum Strukturkonzept Kirchheim 2030 war es dem Gemeinderat und mir überaus wichtig, dass eine Entscheidung, die die Gemeinde bis zum Jahr 2030 und weit darüber prägen wird, einen großen Rückhalt in der Bevölkerung erfährt. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner Sitzung im Mai entschieden, einen Bürgerentscheid einzuleiten. Wir bedauern es und es schmerzt sehr, wenn Sie unsere Gemeinde als "hässlich" empfinden. Ihrem Vorschlag, Bäume bzw. einen Park anzulegen, wurde im Strukturkonzept Kirchheim 2030 bereits Rechnung getragen. Der neue Ortspark wird zwischen der Grundschule in Kirchheim und der Silva-Grundschule in Heimstetten aufgespannt (101.200 m² Park = 5 x Räterwiese) und soll so der Verbindungs- und Begegnungsort für die beiden Gemeindeteile Kirchheim und Heimstetten sein. Deshalb verläuft hier nicht nur die Fußgänger- und Fahrradmagistrale, es sind auch wichtige öffentliche Gebäude für die Bewohner aus beiden Gemeindeteilen angelagert. Der Ortspark soll ein naturnaher Landschaftspark werden, der u.a. verschiedene Sitzmöglichkeiten, die über die ‚normalen‘ Parkbänke hinausgehen, bieten soll. Viele verschiedene Baumreihen sollen dabei als natürlicher Sonnenschutz dienen und ausreichend Schatten spenden. Jung und Alt sollen gemeinsame Aufenthaltsflächen sowie Sport- und Spielmöglichkeiten bekommen, bspw. einen Bolz- und/oder Basketballplatz. Es könnte auch eine Art Wasserspielplatz für Kinder und Tiere entstehen oder ein Trimm-dich-Pfad, der sich in die natürliche Umgebung einfügt. Die Bürgerinnen und Bürger haben für die Ausgestaltung des Ortsparks bereits viele spannende Vorschläge eingebracht, die wir bereits der Landschaftsarchitektin weitergegeben haben. Jedoch werden wir den neuen Ortspark, ein neues Gymnasium oder ein neues Rathaus mit Bürgersaal nicht umsonst bekommen, sondern müssen gemeinsam mit den Bauträgern, die bereits seit der 70er Jahre Haupteigentümer der Flächen sind, auch Wohngebiete ausweisen bzw. bauen. Die Metropolregion München boomt und auch die Gemeinde Kirchheim bekommt die Folgen hoher Mieten und zu wenig Wohnraums immer mehr zu spüren. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Gemeinde neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und beispielsweise Ein- und Mehrfamilienhäuser für Ortsansässige, Familien und Senioren schafft. Dabei kommt es auf eine ressourcenschonende Mischung der Wohnformen an, die in kleine überschaubare Wohnquartiere unterteilt und durch die unmittelbare Nachbarschaft zum neuen Ortspark eine hohe Lebensqualität bieten werden. Für die Staatsstraße ist der Freistaat Bayern zuständig – eine Untertunnelung erscheint aus Kostengründen wenig realistisch.

gestellt am 25.07.2017
Ich hatte am 23.07. eine einzige Frage: Warum war die Änderung des Siegerentwurfs erforderlich? Ich bat um die Auflistung der Gründe. Sie schreiben lediglich: "Die Erforderlichkeit wurde dort jeweils mitdiskutiert." Ich kann mich an nichts dergleichen erinnern. Bestätigen Sie also, dass es keine Schriftstücke gibt, aus denen die Gründe für die Änderungen hervorgehen? Sind Sie tatsächlich nicht im Stande, mit einer Auflistung der Gründe für Transparenz zu sorgen?
Vielen Dank für die Präzisierung Ihrer Frage. Wie Sie dem Punkt "Planung" auf dieser Website entnehmen können, schreiben wir dort: "Im Vergleich zum Wettbewerb konzentriert sich die Planung des Strukturkonzepts Kirchheim 2030 nun auf Flächen am und um den Ortspark, um Raum für zukünftige Entwicklungen zu lassen sowie Ressourcen und Fläche zu sparen. ... Auch die Wohnformen sind dem zentralen Ortsbereich angepasst. ... Zusätzlich wird durch den Umbau des Kirchheimer Eis, sowie neue Beschleunigungsspuren eine Verbesserung der Anbindung an die Staatsstraße angestrebt. Mit dem Verzicht auf weiteren Einzelhandel werden die bestehenden Ortskerne gestärkt. Ergänzen dürfen wir diese Gründe für die Änderung des Siegerentwurfs noch um den Verzicht auf Gewerbeflächen, um zusätzliche Verkehrsbelastungen in der Gemeinde zu vermeiden. Wir möchten aber nochmals darauf hinweisen, dass den im RIS (Ratsinformationssystem) hinterlegten Protokollen der von uns bereits genannten Sitzungen weitergehende Informationen inkl. Anlagen (Präsentationen etc.) beigefügt sind. Zudem können wir hier nicht die ausgesprochen umfangreiche Diskussion zur Entwicklung des heutigen Konzepts in Gänze nachzeichnen. Zusammenfassend sind die Gründe aber oben genannt. Ausweislich des Protokolls vom 4.10.2016 wurde das Strukturkonzept und damit auch die Änderungen des Wettbewerbsentwurfs mit 19:1 Stimmen im Gemeinderat beschlossen. Darüber hinaus fand am 22. November 2014 eine Klausur des Gemeinderats statt, an der Sie auch teilnahmen. Dort wurde ausführlich zu den Grundzügen der Planung diskutiert und Eckdaten beschlossen. Beim Blick ins Protokoll wird deutlich, dass dort auch die Gründe für die Anpassung des Wettbewerbs diskutiert wurden. Neben den oben genannten sind dies auch z.B. bei dem Verhältnis Einfamilien-/Mehrfamilienhäuser die aktuell hohen Immobilienpreise oder die hohe Überalterung in den bestehenden Einfamilienhäusern. Bzgl. der Einwohnerentwicklung wurde die Verkehrsverträglichkeit und die kommunale Infrastruktur genannt. Diese Diskussion wurde in den weiteren Sitzungen so fortgeführt.

gestellt am 25.07.2017
Die - meiner Meinung nach - relativ klare und verstehbare Planung macht, neben vielen positiven Aspekten, ein Bißchen den Eindruck des Weiterbaus einer "Schlafstadt",- so vermisse ich im "neuen Zentrum" den Hinweis auf "städtisches Leben": z.B. Geschäfte ( zur Zeit fahren wir zum Einkaufen nach Aschheim ), es wäre schön, wenn man zu Fuß ins Zentrum zum Einkaufen gehen könnte (außerdem zusätzlich über 2000 Neubürger!); außerdem wäre im Zentrum, am Besten am Rand des neuen Parks (oder innerhalb) ein kleines Cafe, z.B. mit Biergarten/ Terasse ein zentraler Punkt des Treffens/ der Kommunikation - von allen Seiten zu Fuß erreichbar, - die bisherigen, dezentralen Angebote sind in Zukunft sicher weniger ausreichend als bisher. Ein Saal für Kinovorstellungen, kulturelle Events, Konzerte, Lesungen, Tanzveranstaltungen etc. ist ja wohl sicher vorgesehen? Ein Hallenbad für Schulen und Bürger ist wohl ein zu teures Vergnügen?
Zusammengefasst: Wo ist die lebendige Ortsmitte?
Vielen Dank für Ihre Mail auf kirchheim2030.de und Ihr Interesse am Strukturkonzept Kirchheim 2030. In der Vergangenheit sind bereits zwei Versuche gescheitert, eine "neue Ortsmitte" zwischen Kirchheim und Heimstetten zu schaffen. Mit dem Strukturkonzept Kirchheim 2030 möchte man jetzt die beiden Gemeindeteile durch den neuen Ortspark verknüpfen und so einen Verbindungs- und Begegnungsort für die beiden Gemeindeteile entstehen lassen. In der Gemeinderatssitzung vom 20.07.2015 wurde der Beschluss gefasst, ganz bewusst kein Gewerbegebiet und auch keinen zusätzlichen Einzelhandel im Strukturkonzept auszuweisen, um die bestehenden Ortskerne nicht zu schwächen. Dort haben wir heute bereits Lebendigkeit, die wir nicht gefährden sollten. Viele Umlandgemeinden haben den Fehler gemacht, neue Zentren zusätzlich zu den historischen zum entwickeln. Die Folge war ausnahmslos, dass die alten Kerne ausgestorben sind und die neuen Mitten nie richtig angenommen wurden. Deshalb ist unser Ortspark das Gegenmodell hierzu. Wir lassen das Leben dort, wo es heute ist, und verbinden die beiden vitalen Herzen durch eine große, grüne Hauptschlagader. Vor allem die vielen kleinteiligen Einzelhändler in Kirchheim und Heimstetten freuen sich auf einen Zuwachs an Kaufkraft durch die potentiellen Neubürger. Die vielen neuen Rad- und Fußwegeverbindungen werden auch Ihrem Wunsch gerecht, zukünftig zu Fuß und per Rad zum Einkaufen fahren zu können Ein Café im Ortspark selbst ist bisher nicht vorgesehen, möglicherweise könnte etwas ähnliches am Rathaus entstehen. Der Ortspark soll ein naturnaher Landschaftspark werden, der u.a. verschiedene Sitzmöglichkeiten, die über die ‚normalen‘ Parkbänke hinausgehen, bieten soll. Viele verschiedene Baumreihen sollen dabei als natürlicher Sonnenschutz dienen und ausreichend Schatten spenden. Jung und Alt sollen gemeinsame Aufenthaltsflächen sowie Sport- und Spielmöglichkeiten bekommen, bspw. einen Bolz- und/oder Basketballplatz. Es könnte auch eine Art Wasserspielplatz für Kinder und Tiere entstehen oder ein Trimm-dich-Pfad, der sich in die natürliche Umgebung einfügt. Die Bürgerinnen und Bürger haben für die Ausgestaltung des Ortsparks bereits viele spannende Vorschläge eingebracht, die wir der Landschaftsarchitektin weitergegeben haben. Ein Hallenbad ist, wie Sie richtig angemerkt haben, nicht im Strukturkonzept Kirchheim 2030 vorgesehen. Die Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim haben aber eine Machbarkeitsstudie für den Neubau eines eigenen Bades erarbeiten lassen, die zum Ergebnis gekommen ist, dass ein Neubau rund 5 Millionen Euro, der Unterhalt jährlich circa 500.000 Euro (mit Personalkosten) kosten würde – bei einem reinen Unterrichts- und Sportbad mit fünf Bahnen à 25 Meter. Der Gemeinderat befürwortet grundsätzlich ein gemeinsames Schwimmbad der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim. Nun werden weiterführende Gespräche mit den beiden Nachbargemeinden geführt. Zusätzlich plant die Gemeinde Poing den Bau eines reinen Schulschwimmbades. In Gesprächen zwischen den Gemeindeverwaltungen ergab sich, dass in Poing ein zusätzlicher Bedarf an Klassen notwendig ist, um das Projekt zu realisieren. Dieser Bedarf könnte unsererseits zugesichert werden.

gestellt am 24.07.2017
Die Wettbewerbsbekanntmachung zum Gymnasiums-Neubau war im November 2015. Dabei stand das Areal natürlich fest.

Von Kirchheim 2030 war da noch gar nicht die Rede. Das wurde erst in der zweiten Jahreshälfte 2016 vorgestellt. Stellen Sie da nicht falsche Zusammenhänge her?

Das Gymnasium wird in der genannten Vereinbarung ein einziges Mal in einer in Klammern gesetzten Aufzählung erwähnt. Bei der Kostenbeteiligung bleibt das Gymnasium im Gegensatz zu Rahaus un Bücherei sowieso außen vor: Für Kindertageseinrichtungen und *NICHT WEITERFÜHRENDE* Schulen ...

Ist Kirchheim 2030 für sich so wenig überzeugend, dass Sie den Bürgern drohen müssen, dass dann das Gymnasium nicht kommt?

Natürlich ist das Gymnasium auch ohne Kirchheim 2030 realisierbar.
Vielen Dank für Ihre Feststellungen und Fragen. Zum zeitlichen Ablauf: wir dürfen Sie dahingehend korrigieren, als sich die Gemeinde seit 1978 mit einer Ortsentwicklungsmaßnahme beschäftigt. Ganz aktuell in Vorbereitung von Kirchheim 2030 seit der Klausurtagung vom 22. November 2014. Dort hat sich der Gemeinderat ausführlich mit diesen Planungen beschäftigt. In der Sitzung des Gemeinderates am 10.03.2015 wurde aus der Klausur berichtet und daraus resultierend eine Reihe von Anpassungen zur Ortsentwicklung beschlossen. In der Sitzung vom 20.07.2015 wurden weitere Beschlüsse hierzu gefasst (z.B. Wegfall von Gewerbeflächen), ebenso in der Sitzung vom 07.12.2015 (z.B. Vorgehen gegenüber den Grundstückseigentümern). Seit dieser Zeit wird über die Ortsentwicklung mit seinen verschiedenen Bestandteilen diskutiert. Zum Areal: das bestehende Gymnasium wird durch einen Neubau ersetzt – der Zustand der Gebäude, fehlende Räumlichkeiten und die Schülerzahlen zwingen den zuständigen Zweckverband dazu. Durch das Strukturkonzept Kirchheim 2030 kann die Gemeinde Kirchheim dem Zweckverband an idealem Standort die dafür notwendigen Flächen zu Verfügung stellen. Kommt Kirchheim 2030 nicht, müsste die Gemeinde andere Lösungen oder gar alternative Standorte suchen, um das Gymnasium in Kirchheim halten zu können. Da wir nur Teileigentümer der derzeit überplanten Flächen sind, wäre dafür ein ganz neuer Anlauf notwendig, der uns wieder viel Zeit kosten kann. Im jetzigen Konzept erhalten wir direkt alle notwendigen Flächen (siehe auch: https://www.kirchheim2030.de/uploads/downloads/VereinbarungberwirtschaftlicheParameter.pdf). Zur Kommunikation: So haben wir das auch immer kommuniziert. Denn die Konsequenzen müssen klar sein. In den Verträgen mit den Architekten hat der Zweckverband zum Beispiel ein Rücktrittsrecht für den Fall, dass im Bürgerentscheid gegen Kirchheim 2030 votiert wird. Wie Sie sehen, werden ganz eindeutig also weder falsche Zusammenhänge konstruiert noch Drohungen ausgesprochen

gestellt am 23.07.2017
Am 04.04. wurde hier die Frage nach der "Entwicklung" des Strukturkonzepts gestellt. Nachvollziehbar ist der Prozess durch die Antwort noch nicht. Frau Hartinger-Hirn hatte an die Gemeinderäte am 20.07. geschrieben: "Im Rahmen des Workshops sollen die Grundzüge der Planung sowie die Hintergründe erforderlicher Änderungen erläutert."

Die Änderungen im Umgriff und in der Bebauung sind nicht zu übersehen. Zur Erforderlichkeit gibt es aber weder öffentliche noch nichtöffentliche Unterlagen. Im Workshop wurden nur zwei Pläne ohne Erläuterungen verteilt. Ein Protokoll scheint es nicht zu geben.

Bitte listen Sie alle Gründe, aus denen die Erforderlichkeit der Änderungen hervorgeht, auf. Vielen Dank im Voraus.
Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Sie haben am 4.4. zum einen nach den öffentlichen Sitzungen zum Strukturkonzepts gefragt. Zum anderen haben Sie am 4.4. sog. "Hörensagen" kolportiert. Nun fragen Sie nach der Erforderlichkeit der Änderungen. Gerne antworten wir darauf. Seit 1978 be­­schäftigt sich die Gemein­de Kirchheim mit ei­ner Orts­­entwicklungs­­maßnah­me zwi­­schen den bei­den Gemeinde­­teilen Kirchheim und Heim­stet­­ten. Am 4. Oktober 2016 hat der Gemeinderat nun fast ein­­stimmig mit 19:1 Stimmen das Strukturkon­zept Kirchheim 2030 beschlos­sen, vor­aus­sichtlich am 24. September 2017 wer­den die Bürge­­rinnen und Bür­­ger in ei­­nem Bürger­ent­­scheid dar­­über ab­­stimmen. Im Pro­­tokoll der Sitzung vom 4. Oktober 2016 (ris.komu­na.net/­kirchheim/­Agendai­­tem.­mvc/Details/­77509396/65797823) ist die Ent­­wicklung dieses Strukturkon­zepts sehr gut dokumentiert. Gerne verweisen wir hier auf diese Inhalte. In jüngs­­ter Zeit hat sich der Gemeinderat in sei­ner Klausur vom 22. November 2014 aus­­führlich mit diesen Planun­gen be­­schäftigt. Die Inhalte der Pla­­nung wur­den dabei ge­nauso diskutiert, wie auch die Fra­ge nach dem weite­ren Vor­gehen. Als Ergebnis der Klausur wur­den Eckda­­ten zur Vorbe­rei­­tung der erforderli­chen Beschlüsse im Gemeinderat festge­hal­­ten. In der Sitzung des Gemeindera­tes am 10.03.2015 wurde aus der Klausur berich­tet und dar­­aus resultierend ei­ne Reihe von Anpassun­gen beschlos­sen. In der Sitzung vom 20.07.2015 wur­den weite­re Beschlüsse hierzu gefasst (z.B. Weg­­fall von Gewerbe­­fläc­hen), ebenso in der Sitzung vom 07.12.2015 (z.B. Vor­gehen gegenüber den Grund­­stücks­ei­gentümern). Im Rah­men ei­nes Work­­­shops am 29.07.2016 wurde der Ent­­­wurf des Strukturplans im Gemeinderat vor­ge­­­stellt. Im Bei­­­sein der Planer wurde die Pla­­­nung erläu­­­tert und Fra­gen be­­­antwortet, Ände­rungs­­­vorschläge konn­­­ten vor­ge­bracht wer­den. In sei­ner Sitzung vom 04.10.2016 wurde das Strukturkon­zept als übe­r­arbeite­­­ter Ent­­­wurf mit Anregun­gen aus den Ge­spräc­hen mit den Ei­gentümern und Planern, aus Stellungnah­men ver­­­schiede­ner Fachplaner sowie vor­ge­brach­te Anregun­gen aus dem Work­­­shop vor­ge­­­stellt und diskutiert sowie ver­ab­­­schiedet. Auf die­­­ser Grundla­ge soll ein umfassen­der Bürgerdia­log, der mit ei­­­nem Bürger­ent­­­scheid endet, stattfin­den und an­schließend das ent­­­spre­chen­de Bau­leit­plan­ver­fah­ren ein­ge­leitet wer­den. Dies sind doch nachvollziehbare Änderungen in der Entwicklung zum Strukturkonzept. Der Gemeinderat hat das Strukturkon­zept also in zahlrei­chen Klau­s­ur­tagun­gen, Work­­­shops und Sitzun­gen (wei­­­ter-)ent­­­wickelt. Die Le­gi­ti­mati­on der Planungs­­­­­gruppen ergibt sich aus dem Beschluss vom 17.03.2016. Dar­­­über hin­aus wur­den die Gruppen ja auch vor­ge­­­stellt und de­ren Tätig­keit durch Berich­te im Ge­mein­de­rat rück­ge­koppelt. Die Erforderlichkeit wurde dort jeweils mitdiskutiert.

gestellt am 20.07.2017
Ist es richtig, dass das neue Gymnasium NUR gebaut wird, wenn der Bürgerentscheid für Kirchheim 2030 positiv ausfällt? Wenn das so ist, wieso wird dies nicht so kommuniziert?
Was passiert mit dem Neubau des Gymnasiums, wenn es keinen positiven Bürgerentscheid gibt?
Vielen Dank für Ihr Interesse an Kirchheim 2030 und Ihre Anfrage über unsere Website! Das bestehende Gymnasium wird durch einen Neubau ersetzt – der Zustand der Gebäude, fehlende Räumlichkeiten und die Schülerzahlen zwingen uns als zuständigen Zweckverband dazu. Durch das Strukturkonzept Kirchheim 2030 kann die Gemeinde Kirchheim dem Zweckverband an idealem Standort die dafür notwendigen Flächen zu Verfügung stellen. Kommt Kirchheim 2030 nicht, müsste die Gemeinde andere Lösungen oder gar alternative Standorte suchen, um das Gymnasium in Kirchheim halten zu können. Da wir nur Teileigentümer der derzeit überplanten Flächen sind, wäre dafür ein ganz neuer Anlauf notwendig, der uns wieder viel Zeit kosten kann. Im jetzigen Konzept erhalten wir direkt alle notwendigen Flächen (siehe auch: https://www.kirchheim2030.de/uploads/downloads/VereinbarungberwirtschaftlicheParameter.pdf). So haben wir das auch immer kommuniziert. Wir werden dies in den kommenden Wochen vor der Entscheidung nochmals deutlicher herausstellen.

gestellt am 20.07.2017
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Anwohner der Anlage Am Brunnen 30 - 45 werden wir extrem durch den immer mehr zunehmenden Verkehr auf der Staatsstraße beeinträchtigt. Es finden keinerlei Geschwindigkeitskontrollen statt. Die Staatsstrasse hat sich (besonders Nachts) zu einer Rennstrecke entwickelt. Ich sehe keinerlei bauliche Veränderung / Lärmschutz für diese Anlage. Hingegen werden auf der südlichen Seite (Richtung Heimstetten) Lärmschutzmaßnahmen aufgezeigt. Warum wird die Staatsstraße nicht auf 50 kmh reduziert und warum werden kein Kontrollen durchgeführt? Der Verkehr wird weiter zunehmen und unsere Lebensqualität weiter sinken. Interressant wäre auch Lärm- und Schadstoffmessung.
Vielen Dank für Ihre Frage! Die Oberste Baubehörde im Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr ist verantwortlich für die Staatsstraßen in Bayern und die Bayerische Straßenbauverwaltung plant, baut und unterhält die Straßen und Bauwerke im überörtlichen Straßennetz. Die Gemeinde ist ausschließlich für die Gemeindeverbindungs- und Ortsstraßen zuständig. Wir sind natürlich regelmäßig im Gespräch mit den zuständigen Stellen und hoffen so Verbesserungen in Form von z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen und Radarkontrollen anzuregen. Die Anordnung von Tempolimits kann aber ausschließlich über den Freistaat erfolgen. Wir haben diese Bitte allerdings bereits mehrfach dort hinterlassen und gehen davon aus, dass dies zumindest in Teilabschnitten umgesetzt werden wird. Im Zuge der Einführung der kommunalen Verkehrsüberwachung wollen wir auch die Staatsstraße mit "blitzen". Darüber hinaus hat der Gemeinderat vor einigen Wochen nach einem intensiven Abwägungsprozess die Ampellösung für das Kirchheimer Ei beschlossen. Das Staatliche Bauamt Freising hat bereits seine Zustimmung für den Umbau signalisiert, um schnellstmöglich Verbesserungen in der Verkehrsführung zu erreichen. Diese Lösung begünstigt insbesondere den Abfluss des Verkehrs aus dem Heimstettener Moosweg heraus. Andere Lösungen sind auf Grund der engen Platzverhältnisse und Abständen zur A99 leider nicht umsetzbar – aber auch nicht vorteilhaft mit Blick auf den Abfluss aus dem Moosweg heraus. Auch dieser Umbau spricht dann nochmals mehr für 50 km/h... Für Kirchheim 2030 aber auch für zahlreiche andere Verkehrsthemen in unserer Gemeinde wird ein aktuelles Verkehrsgutachten konkrete Fakten liefern. Dazu erfolgten im März 2017 Verkehrszählungen im Gemeindegebiet sowie ein erster Themenabend Verkehr im Mai 2017, an dem die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen für das Gutachten im Rahmen des Bürgerdialogs einbringen konnten. Kommen Sie daher gerne zu unserem nächsten Themenabend Verkehr: am Donnerstag, den 25. Juli, um 19 Uhr in der Grund- und Mittelschule. Dort werden wir verschiedene Verkehrsthemen ausführlich diskutieren. Das Gutachten stellt dann die Grundlage für die weiteren Planungen der Gemeinde dar.

gestellt am 04.04.2017
Ich bin mir nicht si­cher, ob mei­ne Fra­ge hierher gehört.

Es geht um das Oval/Krei­sel der Staats­str. Hier ist ja auch ei­ne Ampel angedacht, die m.E. das Chaos nur vergrößern wird. Schon jetzt fah­ren viele Bür­ger (auch ich) zum Teil durch Kirchheim (Ort), weil Staats­str. und ab­biegen viel Zeit­aufwendi­ger ist als durch Orts­kern in der 30-Zone. Bei ei­ner Ampel bräuch­te ich min­des­tens 3 Spu­ren für die Staats­str., damit genügend Au­tos rüb­er kommen. (ver­glei­che Werks­ausfahrt­ampel auf der Straße zwi­schen A99 und Un­terföh­r­ing). Der Verkehr wir durch un­se­re Neubau­ten und die der Gemein­den bis Erding si­cher nicht we­ni­ger.
Der Gemeinderat hat vor wenigen Wochen nach einem intensiven Abwägungsprozess die Ampellösung für das Kirchheimer Ei beschlossen. Das Staatliche Bauamt Freising hat bereits seine Zustimmung für den Umbau signalisiert, um schnellstmöglich Verbesserungen in der Vekehrsführung zu forcieren. Diese Lösung begünstigt insbesondere den Abfluss des Verkehrs aus der Heimstettener Straße. Andere Lösungen sind auf Grund der engen Platzverhältnisse und Abständen zur BAB99 leider nicht umsetzbar – aber auch nicht vorteilhaft mit Blick auf den Abfluss aus dem Moosweg heraus.

Für Kirchheim 2030 aber auch für zahlreiche andere Verkehrsthemen in unserer Gemeinde soll ein aktuelles Verkehrsgutachten konkrete Fakten liefern. Dazu erfolgten im März 2017 Verkehrszählungen im Gemeindegebiet. Darüber hinaus können aber auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen für das Gutachten im Rahmen des Bürgerdialogs einbringen. Kommen Sie daher gerne zu den beiden Themenabenden Verkehr: am Donnerstag, den 11. Mai um 19 Uhr in der Grund- und Mittelschule in Kirchheim sowie am 25. Juli ebenfalls um 19 Uhr in der Grund- und Mittelschule. Dort werden wir diese Themen ausführlich diskutieren. Das Gutachten stellt dann die Grundlage für die weiteren Planungen dar. Im Übrigen sind schon viele gute Bürger-Ideen in das Strukturkonzept Kirchheim 2030 eingeflossen. So soll es weitere Brücken für Fuß- und Radwege über die Staatsstraße geben, die Zufahrten zur Staatsstraße werden optimiert und die neuen Wohngebiete anwohnerfreundlich von außen erschlossen. Mittelfristig möchten wir Kirchheim-Heimstetten auch über zusätzliche Ortsumgehungen vom Durchgangsverkehr entlasten.

gestellt am 04.04.2017
Sie schrei­ben: "Aus­gehend von der Bürgerbe­teiligung 2009/2010 und dem dar­auf auf­bauen­den städtebauli­chen Wettbewerb hat der Gemeinderat das vorliegen­de Strukturkon­zept parteiübergrei­fend ent­wickelt und fast ein­stimmig beschlos­sen."



Damit die "Ent­wicklung" nach­vollziehbar wird die­se mei­ne Fra­ge: Wel­ches sind die öff­entli­chen Sitzun­gen, in denen ent­wickelt und beschlos­sen wurde? (Bitte mit RIS-Links).



Man hör­te ja, dass die Ent­wicklung im Wesentli­chen durch ein Gremium mit zwei Bürgermeistern, ei­nem Be­teilig­ten und Herrn Keck erfolgte. Wel­che Legitimati­on hat die­se Gruppe, die so geheim zu sein scheint, dass sie als Gremium im Rats­in­formati­ons­sys­tem noch nicht einmal auf­geführt ist.
Vie­len Dank für Ihre Fra­ge, die Gelegenheit gibt, sog. "Hören­sa­gen" richtig zu stel­len.

Seit 1978 be­­schäftigt sich die Gemein­de Kirchheim mit ei­ner Orts­­entwicklungs­­maßnah­me zwi­­schen den bei­den Gemeinde­­teilen Kirchheim und Heim­stet­­ten. Am 4. Oktober 2016 hat der Gemeinderat nun fast ein­­stimmig mit 19:1 Stimmen das Strukturkon­zept Kirchheim 2030 beschlos­sen, vor­aus­sichtlich am 24. September 2017 wer­den die Bürge­­rinnen und Bür­­ger in ei­­nem Bürger­ent­­scheid dar­­über ab­­stimmen.

Im Pro­­tokoll der Sitzung vom 4. Oktober 2016 (ris.komu­na.net/­kirchheim/­Agendai­­tem.­mvc/Details/­77509396/65797823) ist die Ent­­wicklung dieses Strukturkon­zepts sehr gut dokumentiert. In jüngs­­ter Zeit hat sich der Gemeinderat in sei­ner Klausur vom 22. November 2014 aus­­führlich mit diesen Planun­gen be­­schäftigt. Die Inhalte der Pla­­nung wur­den dabei ge­nauso diskutiert, wie auch die Fra­ge nach dem weite­ren Vor­gehen. Als Ergebnis der Klausur wur­den Eckda­­ten zur Vorbe­rei­­tung der erforderli­chen Beschlüsse im Gemeinderat festge­hal­­ten. In der Sitzung des Gemeindera­tes am 10.03.2015 wurde aus der Klausur berich­tet und dar­­aus resultierend ei­ne Reihe von Anpassun­gen beschlos­sen.
In der Sitzung vom 20.07.2015 wur­den weite­re Beschlüsse hierzu gefasst (z.B. Weg­­fall von Gewerbe­­fläc­hen), ebenso in der Sitzung vom 07.12.2015 (z.B. Vor­gehen gegenüber den Grund­­stücks­ei­gentümern).
Zur Un­ter­stützung im Rah­men der Koordi­nierung der Be­­teilig­­ten sowie der Ab­laufprozesse, ent­­­schied sich der Gemeinderat in sei­ner Sitzung am 29.02.2016, ei­nen Pro­­jekt­­steue­­rer zu be­auf­tra­gen. Um dar­­­über hin­aus ein zeitnahes Vor­ankommen zu errei­chen, be­riet der Gemeinderat in sei­ner Sitzung am 17.03.2016 über die Ent­­­sendung von Gemeinderatsmit­­­gliedern in ver­­­schiede­ne Planungs­­­­­gruppen. Insbesonde­re sollte hierdurch ei­ne sehr enge Einbindung des Gemeinderat erreicht wer­den, ohne jeweils auf Sitzungs­­­­­termine war­­­ten zu müs­sen. Die Ent­­­sendung der Gemeinderäte Franz Glasl, Stephan Keck und Gerd Kleiber zur Beglei­­­tung des Planungs­­­prozes­ses seitens des Gemeindera­tes wurde in ge­nann­­­ter Sitzung beschlos­sen. Am 25.07.2016 wur­den die­se Planungs­­­­­gruppen und de­ren Zu­­­sammensetzung im Gemeinderat bekannt gege­­­ben.
Im Rah­men ei­nes Work­­­shops am 29.07.2016 wurde der Ent­­­wurf des Strukturplans im Gemeinderat vor­ge­­­stellt. Im Bei­­­sein der Planer wurde die Pla­­­nung erläu­­­tert und Fra­gen be­­­antwortet, Ände­rungs­­­vorschläge konn­­­ten vor­ge­bracht wer­den. In sei­ner Sitzung vom 04.10.2016 wurde das Strukturkon­zept als übe­r­arbeite­­­ter Ent­­­wurf mit Anregun­gen aus den Ge­spräc­hen mit den Ei­gentümern und Planern, aus Stellungnah­men ver­­­schiede­ner Fachplaner sowie vor­ge­brach­te Anregun­gen aus dem Work­­­shop vor­ge­­­stellt und diskutiert sowie ver­ab­­­schiedet. Auf die­­­ser Grundla­ge soll ein umfassen­der Bürgerdia­log, der mit ei­­­nem Bürger­ent­­­scheid endet, stattfin­den und an­schließend das ent­­­spre­chen­de Bau­leit­plan­ver­fah­ren ein­ge­leitet wer­den.

Der Gemeinderat hat das Strukturkon­zept also in zahlrei­chen Klau­s­ur­tagun­gen, Work­­­shops und Sitzun­gen (wei­­­ter-)ent­­­wickelt. Die Le­gi­ti­mati­on der Planungs­­­­­gruppen ergibt sich aus dem Beschluss vom 17.03.2016. Dar­­­über hin­aus wur­den die Gruppen ja auch vor­ge­­­stellt und de­ren Tätig­keit durch Berich­te im Ge­mein­de­rat rück­ge­koppelt.

gestellt am 04.04.2017
Bürgermeis­ter und CSU ha­ben im Pro­gramm zur Kom­u­nalwahl 2014 verspro­chen sich für ei­ne Abgabevon 1/3 der Bau­grund­stücke zu­guns­ten des öff­entli­chen Allgemeinwohl einzuset­zen. Wie viele m² bzw wie viel % der Bau­grund­stücke wur­den von der Gemein­de in den vergan­genen 3 Jah­ren aquriert?
Die Ver­tragsge­stal­tung ist aktuell noch in Verhandlun­gen zwi­schen Gemein­de und Ei­gentümern - die wesentli­chen Inhalte sol­len bis Juli 2017 veröff­entlicht wer­den. Die Gemein­de selbst ist be­reits Ei­gentü­mer von rund 1/3 al­ler im Umgriff befindli­chen Fläc­hen. Inn­erhalb der vergan­genen drei Jah­ren wur­den außerdem weite­re Grund­stücke außerhalb des Umgriffs erwor­ben, die als Bauerwar­tungs­land zu Bau­land ent­wickelt wer­den können. Ob die­se für Kirchheim 2030 z.B. als Tausch­fläc­hen ein­gesetzt oder par­allel hierzu ent­wickelt wer­den, steht derzeit noch nicht fest.

Bitte ha­ben Sie Verständnis dafür, dass wir parteipoliti­sche Forde­rung grundsätzlich nicht kommentie­ren. Dieses Forum wird partein­eu­tral durch die Gemeindeverwal­tung admi­nis­triert.

gestellt am 04.04.2017
Wa­rum wird so viel Geld für Flo­ra- und Fau­nagutach­ten so wie Forstgutach­ten etc. aus­gege­ben? Davon ha­ben wir Bür­ger und die Pflan­zen und Tie­re nichts. Ist es nicht bes­ser das Geld für die Gutach­ten zu spa­ren und in die Ge­stal­tung von Bioto­pen und Orts­park zu inves­tie­ren?
Die Er­stellung ei­nes Flo­ra-Fau­na-Gutach­tens kann im Rah­men ei­nes Pro­jektes durch die zuständigen Behör­den (Un­te­re/ Obe­re Natur­schutzbehörde) gefordert wer­den, wenn der Ist-Zu­stand des Un­tersu­chungs­gebiets abgebildet wer­den soll. Da das Strukturkon­zept Kirchheim 2030 im "Außenbereich" geplant ist, sind im Zuge der Pla­nung des Vorhabens nach EU-Fau­na-Flo­ra-Ha­bi­tat-Richtli­nie (FFH-RL), EU-Vogel­schutz-Richtli­nie (V-RL) und Bundesnatur­schutzgesetz (BNatS­chG) auf dem Ge­län­de ne­ben den besonders schützenswer­ten Bioto­pen auch die Vorkommen der besonders und streng ge­schütz­ten Tier­ar­ten zu ermit­teln und Maßnah­men (bspw. Arten­schutz-und Kompensati­ons­maßnah­men) vorzuschla­gen, um mögli­che negative Aus­wirkun­gen auf die Natur zu vermei­den bzw. perspektivisch aus­zu­glei­chen. Ne­ben behördli­chen Vor­ga­ben, die wir erfül­len müs­sen, ist es aber oft auch in der Sa­che sinnvoll und notwendig, ei­nen Exper­ten zu Ra­te zu zie­hen. Über Gutach­ten ma­chen wir ge­nau das. Die Alternative wäre, die­se Exper­ten in der Gemein­de selbst anzu­stel­len. Das ist aber in jedem Fall teu­rer.

gestellt am 01.04.2017
Sie grei­fen Punkte der Wande­rungs­un­tersu­chung auf, die ich vernach­lässigt habe, weil ich sie für we­nig überra­schend erach­te. Wor­auf wol­len Sie hin­aus? Dass der Wunsch nach „mehr Grün, we­ni­ger Lärm, bes­se­rer Luft“ gegenüber 2001 an Bedeu­tung verloren hat, führe ich auf die ver­bes­ser­te Wohnqualität in der Stadt zurück. LKW-Ver­bot, Park­raummanagement und die Ver­legung stark befah­re­ner Stre­cken un­ter die Erde (z.B. Effner Tunnel, 2006; Ri­chard-Strauss-Tunnel, 2009 oder jüngst Luise-Kiessel­bach-Tunnel, 2015). Dass, wenn die Lebens­bedingun­gen in der Stadt grundsätzlich als gut empfun­den wer­den, die Kos­ten und ei­ne größe­re Wohn­fläc­he als Mo­tive ge­nannt wer­den, kann nicht überra­schen. Der ei­gene Gar­ten gewinnt, wenn der erstge­nannte Grund „mehr Grün, we­ni­ger Lärm, bes­se­rer Luft“ an Bedeu­tung verliert, re­lativ an Bedeu­tung. De­swegen noch­mal: Wor­auf wol­len Sie hin­aus?
Erlau­ben Sie die Bemerkung vor­ab, dass wir ei­ne Be­fragung der Mo­tive der Bewoh­ner der Landeshaupt­stadt Mün­chen und de­ren Ergebnis­se nicht als wesentli­chen Maßstab für gu­te Gemeindepolitik in Kirchheim hal­ten. Aber selbst in die­ser Be­fragung kommt heraus, dass z.B. die Kos­ten im­mer relevan­ter für die Bürge­rinnen und Bür­ger wer­den. Die­se Kosten­entwicklung ist doch auch in Kirchheim zu spüren. Ohne alle Pro­bleme der Landeshaupt­stadt lösen zu können, muss die­ser Ent­wicklung doch Rech­nung ge­tra­gen wer­den. Die Gemein­de Kirchheim wird de­shalb soziale Model­le ge­nauso umset­zen wie Wohnen für Orts­ansässige. Ei­nen ei­genen Gar­ten üb­ri­gens für viele hundert Fa­mili­en auch. Aber nur Mehrfa­mili­en­hausbau wird es an­ge­sichts der angeführ­ten Kosten­entwicklung normal ver­dienen­den Bürgern ermögli­chen, hier zu wohnen bzw. wohnen zu blei­ben. Und dieses Mo­tiv ist es, dass wir, aber eben auch viele Un­tersu­chun­gen, als besonders wichtig erach­ten. Dar­auf wol­len wir hin­aus.

gestellt am 01.04.2017
Ich habe am 28.03. die Wande­rungs­un­tersu­chung zitiert, weil ich davon aus­gehe, dass die Mo­tive, dafür dass jemand aus Mün­chen in den Landkreis zieht, diesel­ben sind wie für ei­nen Zuzüg­ler, der sich zwi­schen der Landeshaupt­stadt und Landkreis ent­schei­det. Wel­che Grün­de ha­ben Sie, die­se The­se anzuz­weifeln? Wel­che Da­ten hal­ten Sie für aus­sagekräfti­ger? Bitte las­sen Sie uns auch an diesen In­formationen teilha­ben.
Wie wir Ihnen bereits an anderer Stelle geantwortet haben, sind wir der Überzeugung, dass sich die Entwicklung der Gemeinde Kirchheim nicht nach der Münchner Wanderungsuntersuchung richten sollte. Die Motive der Münchner Stadtbevölkerung sollen dabei gar nicht in Zweifel gezogen werden. Zweifelhaft erscheint uns aber, diese als Argument für einen größeren Anteil an Einfamilienhäusern im Strukturkonzept Kirchheim 2030 zu verwenden. Dies würde doch in Konsequenz bedeuten, dass weniger Wohnraum für erheblich wohlhabendere Bürger aufgrund der höheren Anschaffungspreise von Einfamilienhäusern geschaffen werden würde. Der Gemeinderat von Kirchheim ist jedoch fast einstimmig der Ansicht, dass die Preisentwicklung in Kirchheim in den letzten Jahren berücksichtigt werden sollte und neben immer noch vielen Einfamilienhäusern auch erschwinglicher Wohnraum für Familien und Senioren, Ortsansässige wie Rückkehrer in Mehrfamilienhäusern geschaffen werden sollte. Für diese Überlegungen springt eine Motivbefragung von Münchner Bürgern unserer Ansicht nach einfach zu kurz. Aber lassen Sie uns dieses Thema doch gerne beim Themenabend Wohnen am 30. Mai 2017 um 19 Uhr in der Grund- und Mittelschule in Kirchheim vertiefen. Dort ist Gelegenheit, das Thema Wohnen in aller Ausführlichkeit zu diskutieren.

gestellt am 31.03.2017
Für Neubau­ten wer­den Infra­strukturmaßnah­men durch die Gemein­de notwendig. Die­se können auf die Bau­trä­ger umgelegt wer­den. Ist daran gedacht auch ei­ne neue Geothermiebohrung als Erschließungs­kos­ten an­teilig auf die neuen Gebäude zu be­rech­nen?
Ne­ben den rei­nen Erschließungs­kos­ten können bei der Neuausweisung von Bau­land (nicht bei be­stehendem Bau­recht) auch Kos­ten für notwendige soziale (ursächl­i­che) Infra­strukturmaßnah­men auf die Ei­gentü­mer umgelegt wer­den. Die Gemein­de Kirchheim ist seit dem 13. März 2008 auch Gesellschaf­ter in der AFK-Geothermie GmbH und möch­te sukzessive die Wärm­eversorgung durch un­se­ren loka­len En­ergieversor­ger aus­bauen, um ganz Kirchheim mit saube­rer und nach­halti­ger En­ergie zu versorgen. Ei­ne weite­re (3./4.) Bohrung wird un­abhängig von der Kirchhei­mer Orts­entwicklung notwendig sein. Ei­ne Umlegung der Kos­ten hierfür ist weder möglich noch sachge­recht, die es sich hierbei um ei­ne wirt­schaftli­che Inves­titi­on der GmbH handelt. Zum Ver­gleich: Wäre bei­spielsweise E.ON bzw. SWM der Versor­ger könn­ten die Kos­ten de­ren Bohrung ebenso auch nicht "umgelegt" wer­den. Die Ei­gentü­mer der Fläc­hen wer­den aber an zahlrei­chen an­de­ren Kos­ten für die öff­entli­che Infra­struktur be­teiligt - z.B. für Schulen und Kindergär­ten bzw. auch an­teilig für Rat­haus und an­de­re Vorha­ben.

gestellt am 30.03.2017
Wa­rum konnte die Grund-und Mit­tel­schule saniert wer­den und das Gymnasium nicht?
Ei­ne mögli­che Sanierung wurde durch ver­­schiede­ne Planungs­­büros un­tersucht. Im Zuge detail­lier­­ter Gutach­­ten hat sich herausge­­stellt, dass es deutlich wirt­schaft­li­cher ist, das Gymnasium neu zu bauen. Seit 2009 be­­steht Sanierungs­­bedarf. Die Fas­sade müsste komplett erneuert wer­den, ei­ne energeti­­sche Sanierung wäre fällig. Ins Gebäude und in die Turnhalle tritt Was­­ser ein, der Brand­­schutz muss er­­tüchtigt, die ge­samte Elektrik aus­­ge­­tauscht und die Lüf­­tungs- und Heizungs­­anla­ge erneuert wer­den. Üb­rig bliebe nur ein Gerippe. Ein erheb­li­cher Teil der notwendigen Kos­­ten fällt zudem durch Erweiterun­gen an, weil die jetzigen Einrich­tun­gen zu klein sind: Etwa die Turnhalle und die Mensa, Fach­räume für Kunst, Musik, Bio­­logie und Che­mie sind mit der Schül­erzahl nicht mitgewach­sen. Es feh­len Frei­­fläc­hen und Parkplät­ze. Es sind zu viele Mängel, so dass die Kos­­ten im Ver­gleich zu ei­­nem Neubau unverhältnismäßig wären.

gestellt am 28.03.2017
Die jetzt geplante Bebauung ent­spricht nicht den Vor­ga­ben des städtebauli­chen Realisierungs-wettbewerbs in 2010. Die Zu­stimmung zur Formulierung der Wettbewerbsaufgabe bezüglich der Wohn­formen war un­ge­teilt (23:0). Die Bür­ger woll­ten den Cha­rak­ter der Gemein­de erhal­ten. Ange­lehnt an die jetzige Bebauung heißt das: 60% ver­dich­te­ter Einfa­mili­en­hausbau, 20% mehrge­schossi­ger Wohnungs­bau und 20% varia­bel. Link (s. „Zu 6. Wohnquartiere“): zukunft-kirchheim.de/0.

Die revidier­te Pla­nung ent­spricht auch nicht dem, was sich Zuzüg­ler wün­s­chen. Abzule­sen ist dieses in der Wande­rungs­mo­tivun­tersu­chung der Stadt Mün­chen. Der drittwichtigste angegebe­ne Grund für den Umzug von Mün­chen ins Um­land ist der ei­gene Gar­ten, gleich nach Vergrößerung des Haushalts. Die Bedeu­tung des ei­genen Gartens hat gegenüber der ers­ten Be­fragung von 2001 sogar noch zugenommen. Die Rückkehr an den Heimat­ort ist nahezu bedeu­tungs­los (Platz 13). Link :(s. S.59 des Downloads „Wande­rungs­mo­tivun­tersu­chung II“): zukunft-kirchheim.de/1



Für die In­itiative „Kurs hal­ten“ B.Mich­aelis, H.Kröni­ger, G.Spaerke
Aus­gehend von der Bürgerbe­teiligung 2009/2010 und dem dar­auf auf­bauen­den städtebauli­chen Wettbewerb hat der Gemeinderat das vorliegen­de Strukturkon­zept parteiübergrei­fend ent­wickelt und fast ein­stimmig beschlos­sen. Die Bürge­rinnen und Bür­ger ha­ben im September 2017 das letzte Wort und ent­schei­den im Bürger­ent­scheid über ein grundsätzli­ches Ja oder Nein zu der vor­geleg­ten Rah­menpla­nung.

Die Wohn­land­fläc­hen ha­ben sich im Strukturkon­zept mit 51% Einfa­mili­en­hausbau zu 49% Mehrfa­mili­en­hausbau zwar zu den Wettbewerbsvor­ga­ben verändert, der Gemeinderat hat in der von Ihnen be­nann­ten Sitzung aber auch ein­stimmig beschlos­sen, dass ein flexi­bles städtebauli­ches Gerüst gesucht wird, das sich dem Bedarf anpas­sen lässt. Ge­nau die­se Anpassung an den Bedarf hat der Gemeinderat vor­genommen.

So ist es zwar grundsätzlich zu begrüßen, dass die Bewoh­ner der Landeshaupt­stadt die Landkreise um Mün­chen und damit auch un­se­re Gemein­de wert­schät­zen, jedoch können wir un­se­re Ent­scheidun­gen nicht von den In­ter­es­sen der Landeshaupt­stadt und ih­rer Bewoh­ner abhängig ma­chen. Die verfehlte Wohnungs­politik Mün­chens der letz­ten Jahrzehnte, die zu ei­ner Überhitzung der Metropolregi­on geführt hat, kann nicht von der Gemein­de Kirchheim gelöst wer­den. In der von Ihnen zitier­ten Wande­rungs­mo­tivun­tersu­chung ist üb­ri­gens auch zu le­sen, dass der Wunsch nach „mehr Grün, we­ni­ger Lärm, bes­se­rer Luft“ sel­te­ner den „wichtigsten“ Grün­den zuge­ordnet wird als noch 2001 (minus 13,6 Pro­zentpunkte). Die Un­tersu­chung kommt dann auch zu dem Schluss, dass „an­de­re Mo­tive handlungs­leitend wer­den. Dies sind in vie­len Fäl­len die konkre­ten haushaltsbezogenen Triebfedern wie Fläc­henbedarf und Kostenreduzierung, we­ni­ger aber als noch vor 10 Jah­ren die eher idea­listi­schen Mo­tive des „Hauses im Grünen“ oder die Umwelt­bedingun­gen.“

Ne­ben diesen Mo­tiven bit­ten wir aber auch zur Kenntnis zu nehmen, dass v.a. der Mehrfa­mili­en­hausbau dazu bei­tra­gen wird, über geförder­ten Wohnungs­bau sowie ein Orts­ansässigen-Modell preisgünstigen Wohnraum für Kirchhei­mer zu schaffen. Insge­s­amt rech­nen wir aktuell mit etwa 900 Woh­nun­gen sowie 330 Ei­genheimen, die bis 2030 schrittweise, also städtebaulich ver­träglich, ge­baut wer­den.

gestellt am 28.03.2017
Wie kommt die jetzige Größe des Orts­parks zu­stan­de?
Der Orts­park ist zwi­schen der Cantate-Kir­che in Kirchheim bis fast zur Silva-Grund­schule und dem Rä­ter-Zentrum in Heim­stet­ten auf­ge­spannt und soll so der Ver­bindungs- und Begegnungs­ort für die bei­den Orts­teile Kirchheim und Heim­stet­ten sein. De­shalb ver­läuft hier nicht nur die Fußgän­ger- und Fahrradmagis­trale, es sind auch wichtige öff­entli­che Gebäude für die Bewoh­ner aus bei­den Orts­teilen angela­gert. Sei­ne Breite mit in der Regel min­des­tens 80m ermöglicht ein ent­spanntes Er­le­ben des Grünraums.

gestellt am 24.03.2017
Sind denn alle Grund­stücke die im erwei­ter­ten Umfang der Pla­nung (ggüber dem ur­sprüngl­i­chen Umfang aus den 80er Jah­ren) liegen be­reits in der Hand der Gemein­de, so dass die­se Fläc­hen für Mietwohnungs­bau und Sozia­len Wohnungs­bau zur Verfügung stehen können?
Nur ein Teil der Fläc­hen (rund 1/3) im Strukturkon­zept Kirchheim 2030 gehört der Gemein­de. Die­se wer­den vor al­lem für den Bau der öff­entli­chen Einrich­tun­gen, z.B. das neue Gymnasium, das Haus für Kin­der oder das neue Rat­haus, benötigt. Die an­de­ren Grund­stücke gehören drei Bau­trägern und Privat­ei­gentümern. Die­se wol­len dort sowohl Ein- als auch Mehrfa­mili­enhäu­ser errich­ten. Also auch Mietwohnungs­bau. Der Kirchhei­mer Gemeinderat hat sich zudem be­reits für geförder­ten Wohnraum und ein Orts­ansässigen-Modell aus­ge­spro­chen und wird über die­se In­strumente auch preisgünstigen Wohnraum schaffen ohne selbst Ei­gentü­mer weite­rer Fläc­hen zu sein. Insge­s­amt rech­nen wir derzeit mit etwa 900 Woh­nun­gen sowie 330 Ei­genheimen, die bis 2030 schrittweise, also städtebaulich ver­träglich, ge­baut wer­den.

gestellt am 23.03.2017
Ist geförder­ter Wohnbau in der Pla­nung vor­gese­hen?
Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich dafür aus­ge­spro­chen, dass es im Zuge der Orts­entwicklung auch geförder­ten Wohnraum ge­ben soll. Im Strukturkon­zept sind der An­teil und die La­ge der geförder­ten Woh­nun­gen nicht festgesetzt, dies wird mit den städtebauli­chen Ver­trägen zwi­schen Gemein­de und Ei­gentümern konkretisiert. Der Schwerpunkt wird auf Woh­nun­gen für Orts­ansässige nach dem bisher praktizier­ten gemeindli­chen Vergabemodell (Zugspitz­straße, Cara­manico­straße) liegen.

gestellt am 22.03.2017
Sie schrei­ben, der Bedarf für Wohnraum habe sich seit der Wettbewerbsdurch­führung im Münch­ner Um­land ganz erheblich verändert. Woran ma­chen Sie dieses fest? In der Statistik "Wohnträume der Deut­schen - Be­lieb­teste Haus- und Wohnungs­typen 2015" liegt das Einfa­mili­en­haus weit vorn. Die Weg­zugs­grün­de aus Mün­chen sind im Ver­gleich 2001 zu 2011 ziemlich stabil. Es wird we­ni­ger Wert auf Status (bes­se­re Wohngegend 6 Pro­zentpunkte we­ni­ger) und mehr Wert auf den ei­genen Gar­ten gelegt (2 Pro­zentpunkte mehr). Ferner zeigt die Preis­entwicklung ei­ne anhal­tend ho­he Nach­fra­ge. Was Sie schrei­ben, scheint nach den mir vorliegen­den In­formationen mehr ei­ne in Zweifel zu zie­hen­de Behaup­tung als ei­ne Fest­stellung zu sein.
Die Metropolregi­on Mün­chen boomt und auch die Gemein­de Kirchheim bekommt die Folgen ho­her Mie­ten und zu we­nig Wohnraums zu spüren. Ge­rade de­shalb ist es so wichtig, dass die Gemein­de neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und bei­spielsweise Ein- und Mehrfa­mili­enhäu­ser für Orts­ansässige, Fa­mili­en und Senioren schafft. Dabei kommt es auf ei­ne ressourcenschonen­de Mi­schung der Wohn­formen an, die in klei­ne überschaubare Wohnquartie­re un­ter­teilt und durch die unmit­telbare Nach­barschaft zum neuen Orts­park ei­ne ho­he Lebens­qualität bie­ten wer­den. Natürlich ist es der Traum al­ler, ein Einfa­mili­en­haus mit großem Grund­stück zu besit­zen, doch besonders in der Metropolregi­on Mün­chen fehlt es vor al­lem an bezahlbarem Wohnraum für Fa­mili­en mit Durch­schnitts­ein­kommen, Senioren und junge Paa­re bzw. Sin­gles. Die Studie der In­terhyp Baufi­nanzierung auf die Sie sich bezie­hen, be­sagt zwar, dass 29 % der 2100 Be­frag­ten ein Einfa­mili­en­haus bevorzugen wür­den. Dies sind aber 6% we­ni­ger als noch 2013, hier kann also durch­aus ein negativer Trend festge­stellt wer­den.

Dar­über hin­aus hat das In­sti­tut der Deut­schen Wirt­schaft (IW) im Jahr 2015 den künftigen Bedarf an Woh­nun­gen für Deutsch­land insge­s­amt und für alle Landkreise un­tersucht und kommt zu dem Schluss, dass derzeit in Deutsch­land deutlich zu we­nige Woh­nun­gen ge­baut wer­den. Das In­sti­tut schreibt als Fazit, „dass auch in der Metropolregi­on Mün­chen mehr Wohnungs­bau erforderlich ist“ und das in ganz Deutsch­land gemes­sen am Bedarf etwa 20.000 Woh­nun­gen mehr pro Jahr bis 2020 errich­tet wer­den müss­ten.

Im Wohnbauatlas für Mün­chen und Regi­on des Refe­ra­tes für Stadtpla­nung und Bau­ord­nung, Stadt­entwicklungs­pla­nung – Bevölkerung, Wohnungs­markt und Stadtökonomie der Landeshaupt­stadt wird für den Landkreis Mün­chen der re­lative jährli­che Bedarf an zusätz­li­chem Wohnraum für den Zeit­raum 2015 – 2020 im Ver­gleich zu den tatsächl­i­chen Baufertig­stellun­gen in den Jah­ren 2010 – 2014 aus­gewiesen. Um annäh­rend den Bedarf an Woh­nun­gen im Landkreis Mün­chen abde­cken zu können, ist ei­ne 150%ige jährli­che Stei­gerung bis 2020 nötig. Mit dem Strukturkon­zept Kirchheim 2030, das auch geförder­ten Wohnungs­bau und ein Einheimi­schenmodell ent­hal­ten soll, wird die Gemein­de für viele Mitbür­ger preisgünstigen bzw. überhaupt Wohnraum zur Verfügung stel­len können. Die­ser wird städtebaulich sehr ver­träglich stufenweise ent­wickelt.

gestellt am 27.02.2017
Wozu brau­chen wir denn ei­gentlich Sozialwoh­nun­gen in der neuen Ortsmitte?
1. verstärken die­se die Segregati­on 2. kann die Gemein­de dann auch nicht ent­schei­den, wer ei­ne Woh­nung bekommt. Bezahlba­rer Wohnraum für Kirchhei­mer bleibt also weiterhin ei­ne Illusi­on!
Vie­len Dank für Ihre Nach­richt vom 27. Febru­ar 2017. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für das Strukturkon­zept Kirchheim 2030 in­ter­es­sie­ren.

Die Metropolregi­on Mün­chen boomt und auch die Gemein­de Kirchheim bekommt die Folgen ho­her Mie­ten und zu we­nig Wohnraums zu spüren. Ge­rade de­shalb ist es so wichtig, dass die Gemein­de neuen Wohnraum zur Verfügung stellt und bei­spielsweise Ein- und Mehrfa­mili­enhäu­ser für Orts­ansässige, Fa­mili­en und Senioren schafft. Dabei kommt es auf ei­ne ressourcenschonen­de Mi­schung der Wohn­formen an, die in klei­ne überschaubare Wohnquartie­re un­ter­teilt und durch die unmit­telbare Nach­barschaft zum neuen Orts­park ei­ne ho­he Lebens­qualität bie­ten wer­den. Wir ha­ben in diesem Zu­sammenhang auch Haushaltsbe­fragun­gen in Kirchheim durch­geführt, um den mögli­chen Bedarf nach Wohnraum bes­ser ein­schät­zen zu können.

Der Gemeinderat hat sich grundsätzlich dafür aus­ge­spro­chen, dass es im Zuge der Orts­entwicklung auch geförder­ten Wohnraum ge­ben soll. Im Strukturkon­zept sind der An­teil und die La­ge der geförder­ten Woh­nun­gen nicht festgesetzt, dies wird mit den städtebauli­chen Ver­trägen zwi­schen Gemein­de und Ei­gentümern konkretisiert. Der Schwerpunkt wird auf Woh­nun­gen für Orts­ansässige nach dem bisher praktizier­ten gemeindli­chen Vergabemodell (Zugspitz­straße, Cara­manico­straße) liegen. Das ge­samte Pro­jekt Kirchheim 2030 ist auf rund 15 Jah­re ange­legt und in ver­schiede­ne Stu­fen auf­ge­teilt, um ggf. auch auf un­ter­schiedli­che Bedarfe mit der Zeit rea­gie­ren zu können.

Geförder­ter Wohnraum wird zu bezahlbarem Wohnraum für Orts­ansässige füh­ren. Mit dem Strukturkon­zept versu­chen wir, jeg­li­cher „Segregation“ ent­gegen zu wirken. So schafft Wohnen am Park hoch­wertige La­gen ge­nauso wie eben geförder­te Stand­or­te in selber Umgebung. Dadurch ent­stehen durch­misch­te Quartie­re zum Wohlfüh­len.

Wir hoffen, dass wir Ihnen inhaltlich weiterhelfen konn­ten und stehen natürlich für weite­re Fra­gen jederzeit zur Verfügung. Kommen Sie doch mit Ih­ren Themen gerne am 15. März um 19:30 Uhr in den Gast­hof Eber­le - zum Stammtisch zum Strukturkon­zept Kirchheim 2030!

gestellt am 10.02.2017
Auf der In­formati­ons­ver­an­stal­tung zum Neubau Gymnasium wurde am En­de der Ver­an­stal­tung noch über die Kosten­entwicklung sowie die Kostenver­teilung zwi­schen den Gemein­den diskutiert. In der Zei­tung wurde der Neubau mit an­de­ren Gymnasi­en ver­gli­chen. Wo bekomme ich dazu weite­re In­formationen?
Der Zweckver­band hat die wichtigs­ten Fra­gen in ei­nem Dokument zu­sammen­ge­stellt, dass Sie in un­se­rem Downloadbereich fin­den. Hier können Sie sich schon einmal in­formie­ren. Weite­re In­formationen erhal­ten Sie dann auf die­ser Webs­i­te, sobald Sie vom Zweckver­band bzw. dem Land­rats­amt zu­sammen­ge­stellt wor­den sind. Wir hal­ten Sie auf dem Lau­fen­den. Einfach regelmäßig reinschauen.

gestellt am 07.02.2017
Im­mer wieder hört man, dass die Pla­nung aus Grün­den der Fi­nanzierbarkeit geändert wer­den musste. Die Kos­ten pro Neubür­ger für Kinderbetreuung, Schulen, Rat­haus, Infra­struktur etc. fal­len pro Kopf an. Die­se Kos­ten holt sich die Gemein­de aus dem Planungs­gewinn bei den Grund­stü­cken.


Si­cher, bei ei­nem Grund­stück, das fünfstöckig bebaut wer­den darf, ist der Erlös pro Quadratme­ter höher als bei ei­nem Reihen­hausgrund­stück. Aber nicht pro­portio­nal.


Wie kann sich die Fi­nanzierbarkeit ver­bes­sern, wenn man die glei­che Zahl an Neubürgern auf der Hälfte der Fläc­he un­ter­bringt? Wird es ei­nen Fi­nanzierbarkeitsver­gleich bei­der Vari­an­ten ge­ben?
Vie­len Dank für Ihr In­ter­esse am Strukturkon­zept 2030 der Gemein­de Kirchheim bei Mün­chen. Wir sind uns lei­der nicht ganz si­cher, ob wir Ihre Fra­ge richtig ver­stan­den ha­ben. Bitte melden Sie sich gerne noch einmal, sollte un­se­re Antwort noch nicht zufrieden­stel­lend für Sie sein.

Zu­nächst einmal dürfen wir richtig stel­len, dass die Planun­gen zum Strukturkon­zept Kirchheim 2030 nicht aus Grün­den der Fi­nanzierbarkeit angepasst wur­den, sondern weil sich der Bedarf für Wohnraum seit der Wettbewerbsdurch­führung im Münch­ner Um­land ganz erheblich verändert hat – auch in der Gemein­de Kirchheim. Zudem war es der Mehrheit im Gemeinderat wichtig, dass zukünftige Ge­ne­rationen noch Fläc­hen zur Ent­wicklung ih­rer Heimatgemein­de zu Verfügung ha­ben. In Folge kam es zur Reduzierung des Umgriffs der Planun­gen, also zu ei­ner Reduzierung des Fläc­henver­brauchs durch Kirchheim 2030. Nicht zuletzt kam es zu Anpassun­gen im Kon­zept auch weg­en aktuel­ler Planun­gen zu Gymnasium oder Staats­straße, die einzubezie­hen wa­ren.

Ziel der Gemein­de ist es, im Rah­men der Ver­tragsverhandlun­gen mit den Grund­stücks­ei­gentümern, ei­ne Kostendeckung für die kausa­len Folgelas­ten der Gemein­de zu errei­chen. Die­se Verhandlun­gen lau­fen, sind aber noch nicht abge­schlos­sen. Ei­ne Ver­bes­serung dieses Ziels (Kostendeckung) würde ei­nen unzulässigen Planungs­gewinn bedeu­ten, der mit dem im Grundgesetz ver­anker­ten Schutz des Ei­gentums nicht zu ver­einba­ren wäre. Dies wird von der Gemein­de auch nicht an­ge­strebt. Ein Fi­nanzierbarkeitsver­gleich ist daher nicht erforderlich. Üb­ri­gens: Der größte Grund­stücks­ei­gentü­mer im neuen Umgriff wird die Gemein­de selbst sein…

Die Infra­struktur, also die Erschließung der neuen Wohngebie­te, ist ohnehin grundsätzlich von den Ei­gentümern zu bezah­len.

gestellt am 28.11.2016
Am 24. November 2016 wurde das Kon­zept Kirchheim 2030 aus­führlich öff­entlich vor­ge­stellt. Wie kann ich mich jetzt wei­ter über das Pro­jekt in­formie­ren?
Sie ha­ben die Aus­wahl: in­formie­ren Sie sich gerne wei­ter über die­se Webs­i­te. Hier stel­len wir stets aktuell In­formationen ein. Sie können uns aber auch direkt an­spre­chen - un­ter 089-90909-3012 oder un­ter info@­kirchheim2030.de be­antwor­ten wir gerne Ihre Fra­gen.
Nicht zuletzt wird es 2017 aber auch ei­ne Reihe von Ver­an­stal­tun­gen ge­ben. Sobald die­se fest­stehen, wer­den wir das natürlich bekanntge­ben. Wir freuen uns über Ihr In­ter­esse!

gestellt am 23.11.2016
Wa­rum hat es denn bis zum 4. Oktober 2016 ge­dau­ert, bis es ein Kon­zept für das Are­al zwi­schen den Orts­teilen Kirchheim und Heim­stet­ten ge­ben konnte?
Die­se Fra­ge zu be­antwor­ten wäre abendfüllend. Kurz: Es gab schon ei­ne ganze Reihe von Kon­zep­ten für dieses Are­al. Sie sind bis heu­te aber alle v.a. durch neue Mehrhei­ten nach Wah­len im Gemeinderat ge­schei­tert. Seit 1972! Mit dem fast ein­stimmigen Beschluss am 4. Oktober 2016 für ein wirk­lich überzeugen­des Kon­zept be­steht 4 Jah­re vor der nächs­ten Kommu­nalwahl die Chance, endlich ein Kon­zept zu realisie­ren. Wa­rum dies notwendig ist, le­sen Sie auf die­ser Webs­i­te. Zudem können Sie im Som­mer 2017 endlich einmal unmit­telbar über dieses Kon­zept ab­stimmen – und müs­sen nicht den Umweg über die Kommu­nalwahl gehen.



Sie haben Fragen oder Anregungen zu Kirchheim2030? Gerne Antworten wir Ihnen!



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